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Nach der wunderbaren Darlegung von Denise und Attila Ingerl im 1.Teil zum HÖHEREN SELBST stellen sie für diejenigen unter euch, die noch mehr wissen wollen die folgende Abhandlung zur Verfügung:

Das Höhere Selbst und die kausale Ebene

Text von Denise und Attila Ingerl

 

Wo hält sich das Höhere Selbst auf?

In der Einheit. Also nicht oben oder unten oder hinter mir, sondern überall. Das Höhere Selbst ist außerhalb von Zeit und Raum, es wohnt nicht in der Dualität. Da es in der Einheit wohnt, ist es ewig und überall.

 

Der kausale Bereich: Bereich der Einheit, des Göttlichen, der Ursprung, Gott, wahres Sein, ewiges Bewusstsein.

In diesem Bereich wohnt auch ein Teil von uns, das Höhere Selbst. Oder auch unser kausaler Aspekt, der kausale Körper. (Köper hier nicht physisch verstehen). Hier finden sich alle Möglichkeiten, die es so gibt. Unsere ganzen Potentiale, auch die, die wir noch nicht verwirklicht haben, warten dort auf uns.

Die Möglichkeit zur Medialität, zum Geistigen Heilen, unsere Liebesfähigkeit, unser Bewusstsein und viele andere Dinge, die wir in unser Leben integrieren dürfen oder erlernen dürfen, sind hier angesiedelt.

 

Wie sich das höhere Selbst in uns integriert

Es gibt Menschen, die möchten sofort in diese Bewusstseinsebene eintauchen und erleuchtet sein, ohne sich ihren eigenen Schwächen, Ängsten, usw. stellen zu wollen. Sie wollen sofort nur liebevoll, geduldig und bescheiden sein. Der Weg in den kausalen Bereich führt aber durch unser Unterbewusstsein, in dem sich alle Ängste, Glaubenssätze und Schattenseiten von uns befinden.

In der Ausbildung/ Medialitätsseminar widmen wir uns dem Unterbewusstsein in den Fernheilungen und den Gruppenbehandlungen. Und jedes Mal nach einem Clearing oder einer Gruppenbehandlung, wenn gewisse Gefühle oder Glaubenssätze transformiert wurden, wird etwas Raum  in uns frei, in den unser Höheres Selbst einziehen und sich mehr mit uns verbinden kann.

Ein Beispiel: Ich gestehe mir selbst ein, dass ich keine richtigen Freunde habe und mich einsam fühle. In dem Moment, in dem ich mich nicht mehr ablenke von dem Gefühl der Einsamkeit oder es nicht mehr verdränge und mir ganz ehrlich eingestehe: Ja, ich habe keine Freunde und ich fühle mich richtig einsam und dann dieses Gefühl bereitwillig fühle, in dem Moment wird es mir richtig bewusst.

Wenn es mir richtig bewusst wird, verbindet sich mein Höheres Selbst stärker mit mir. Dann ist Veränderung möglich. Das Höhere Selbst wird in uns präsenter sein und dadurch werden wir uns verändern.

 

 

 

Spirituelle Meisterschaft

Die menschlichen Entwicklungsschritte- die Integration der menschlichen Schwächen und Schattenseiten- gehen immer Hand in Hand mit der Integration aller spiritueller Fähigkeiten und Möglichkeiten.

 

Wer sich allerdings nur mit der Entwicklung der Geisteskraft oder spiritueller Fähigkeiten beschäftigt und die unbewussten Aspekte seiner Persönlichkeit unberücksichtigt lässt, der bleibt blind für seine unbewussten Tendenzen- nur die alle anderen Menschen sehen und nehmen diese unter Umständen wahr.

 

So gibt es zum Beispiel „Meister“, die behaupten von sich, nur liebevoll und gelassen zu sein. Es funktioniert nicht, sich auf spiritueller Ebene entwickeln zu wollen und gleichzeitig seine eigenen menschlichen Themen zu verleugnen. Solche Themen können sein:

Ich will der beste oder heiligste Guru oder Heiler sein.

Ich will erleuchtet sein.

Nur Menschen, die sich darüber klar sind, dass sie wirklich Menschen sind mit allem, was an Schwächen, Ängsten und Unzulänglichkeiten dazugehört, solange sie auf dieser Erde in einem menschlichen Körper stecken, haben eine solide Grundlage für eine gesunde spirituelle und mediale Entwicklung. Denn nur so können sie bodenständig und realistisch bleiben.

 

Angebliche Meister, die sich ihrer menschlichen Seiten nicht bewusst sind, erkennt man beispielsweise an folgenden Merkmalen:

  • Hegen häufig wechselnde sexuelle Beziehungen mit Schülern/Schülerinnen
  • Machen Schüler von sich abhängig, indem sie den Schülern sagen, sie seien noch nicht gut oder weit genug entwickelt und sie müssten erst noch dieses oder jenes Thema bearbeiten, so dass der Schüler der „ewige Schüler“ bleibt
  • Widmen sich niemals eigenen Themen
  • Kritische Anmerkungen werden nicht geduldet oder entspringen angeblich dem Ego des Schülers, der noch nicht genug an sich gearbeitet hat.
  • In solchen Strukturen muss nicht der „Meister“ sich verteidigen, sondern seine Schüler stellen ihn auf ein Podest und machen alle kritische Stimmen nieder.
  • Sie fördern, dass ihre Schüler ihren „Verstand an der Garderobe“ abgeben.
  • Sie haben viele Schüler und diese Schüler bleiben immer und sehr lange Schüler, so dass der Meister immer der alleinige Meister ist
  • Ein Meister, der behauptet, man dürfe seinen Meister nicht verlassen.
  • Ein Meister, der behauptet, nur noch Liebe zu sein.
  • Ein Meister, der seine Schüler manipuliert.

 

Einen wahren Meister erkennt man nicht an der Anzahl seiner Schüler!

Sondern daran, wie viele Meister er hervorbringt!

 

Der spirituelle Weg geht also einzig und allein über die Menschlichkeit mit allen Vorzügen und Nachteilen. So wird ein Mensch freier Schöpfer seines Lebens.

Ein Fehlgedanke ist auch, das Höhere Selbst in sich durch Entwicklung mehr integrieren zu wollen, um die Welt zu verbessern oder zu verändern.

Je mehr das Höhere Selbst sich mit einem verbindet, desto mehr wird einem klar, dass die Welt ganz in Ordnung ist, so wie sie ist.

Es geht nicht darum, sich -aus dem Gefühl der Not oder Angst heraus- in den Lauf der Dinge einzumischen und diese zu verändern, denn das Höhere Selbst sieht die Geschehnisse auf dieser Welt, die wir als falsch oder ungerecht und schlecht ansehen, aus einer ganz anderen Perspektive.

Und je mehr wir unsere unbewussten Ängste usw. bewusst integriert und gelöst haben, desto klarer können wir sehen, an welcher Stelle wir auf die Geschehnisse einwirken (beispielsweise andern helfen sollten) und wann nicht. Wir werden allerdings immer auch Menschen bleiben und Situationen falsch einschätzen, das gehört zum leben dazu.

 

Erleuchtung ohne Erdung

Wenn das Höhere Selbst ganz in einen Menschen eingezogen ist oder fast ganz, dann hat man eine völlig andere Perspektive, aus der man die Welt beurteilt. Der Mensch erlernt den Alltag ganz neu. Das „Ich“ oder Ego ist dann wie weg und man beobachtet sich selbst und merkt: „Oh, jetzt gehe ich…. und aha…. jetzt habe ich mich hingesetzt….“ Man muss neu lernen, sich zu erden. Die Mitmenschen können einen unter Umständen etwas eigenartig finden.

 

Persönliche Weiterentwicklung

Das Leben bringt jedem Menschen immer genau das Thema, das gerade erlebt und gelöst werden will. Alles, was einen aufregt, einen persönlich verletzt oder trifft, ist ein Geschenk des Lebens. Ein Geschenk des Erwerbs neuer Fähigkeiten und Erkenntnisse, wenn man das Geschenk annimmt. (Thema Fühlen und Denken. Wird an anderer Stelle näher ausgeführt.)

Die Verbundenheit mit dem Höheren Selbst spürt man, wenn man sich inspiriert fühlt oder die Dinge ganz leicht in Fluss kommen, wenn man viele Ideen hat oder die Dinge sich perfekt fügen.

Wenn ein Mensch sehr viele Blockaden hat, dann kann es sein, dass er die Impulse, die das Höhere Selbst sendet, gar nicht spürt. Es sagt dem Menschen die ganze Zeit, dass er ganz viele Möglichkeiten und Talente hat, aber diese Information kommt von der kausalen Ebene nicht richtig durch bis zu der physischen Ebene, da in den dazwischenliegenden Ebenen – der Astralebene und Ätherebene – die Blockaden in Form von Glaubenssätzen und/oder Ängsten den göttlichen Informationsfluss stören oder sogar verhindern.

Kommt die Intuition durch zum Menschen, kann es aber sein, dass Ängste oder Zweifel, den Menschen davon abhalten, auf seine Intuition zu hören. Er hat zum Beispiel Angst davor, wieder enttäuscht zu werden oder kann sich nicht vorstellen, dass er erfolgreich sein wird, wenn er seiner Intuition folgt.

Am häufigsten geschieht es allerdings, dass wir Menschen, die Impulse des Höheren Selbstes gar nicht realisieren und sie sofort unbewusst in den „Papierkorb“ wandern lassen oder sie gar nicht wahrnehmen können aufgrund der Blockaden.

 

 

Wann fühle ich mein Höheres Selbst?

Das Höhere Selbst spürt man, wenn man sich sehr liebevoll fühlt und dieses Gefühl des liebvollen Seins geht durch den ganzen Körper hindurch. Oder wenn man sich geführt fühlt, was während einer energetischen Behandlung häufig der Fall ist. In einem solchen Fall kann man z. B. die Hand gar nicht von einer Stelle wegnehmen und einige Zeit später gleitet sie dann wie geführt weiter.

Wenn Synchronizitäten im Leben auftauchen, wo eins ins andere fließt und die Dinge und Gelegenheiten sich wie von selbst (wie vom Höheren Selbst) ergeben und sich zum Guten für alle fügen.

Je weniger Blockaden in den Bereichen zwischen der physischen und der kausalen Ebene sind, desto besser ist der Fluss, der Energie- und Informations- und Liebesfluss vom Höheren Selbst bis in die physische Welt.

Das Höhere Selbst spüren wir, wenn wir uns wunderschön und von allen Menschen geliebt fühlen. Und die anderen Menschen wissen es vielleicht nur noch nicht, dass sie uns lieben;). Wir fühlen uns reich beschenkt und in der Fülle. Alles ist da, was wir brauchen.

Und selbst wenn wir kein Zuhause haben, dann wissen wir, dass alles völlig in Ordnung ist. Die Folge daraus ist, dass sich materiell auch alles regelt und in Ordnung kommt aufgrund des Naturgesetzes der Resonanz.

Eckard Tolle zum Beispiel wollte gar nicht berühmt werden. Er saß ein Jahr lang erleuchtet ohne zuhause (also als Penner) auf einer Parkbank und war nur im „Hier und Jetzt“. Durch seine Bücher kam mit der Zeit seine Botschaft immer stärker durch und so wurde er immer bekannter. Sein Erfolg hat sich so ergeben. Ein anderes Beispiel ist Byron Katie. Die Menschen kamen zu ihr in ihr Wohnzimmer, in dem sie die ganze Zeit „erleuchtet“ herumsaß und beobachtete wie ihr Leben vor ihr ablief. Jetzt reist sie durch die ganze Welt und ist erfolgreich. Byron Katie hat zum Beispiel ein Problem mit ihren Augen. Dennoch fühlt sie, dass alles in perfekter Ordnung ist und nimmt diese körperliche Schwäche als gegeben an. Und gleichzeitig bemüht sie sich auch Abhilfe beispielsweise durch eine OP zu schaffen.

Im Moment der Erleuchtung sind wir so verbunden im der Geistigen Welt und leben im Vertrauen, dass die Dinge sich zum Besten für alle fügen, wenn wir es zulassen.

 

Wie wir unbewusst erschaffen, was wir nicht wollen

Denn jeder Widerstand – auch in Form von Gedanken oder Gefühlen wie z. B. „Ich sollte anders sein, als ich bin. Ich sollte weiter entwickelt sein. Ich sollte mutiger sein. Ich sollte eine glückliche Kindheit gehabt haben. Mein Chef sollte mich mehr anerkennen.“ verhindert, dass sich die Dinge einstellen, die wir uns wünschen und verstärkt die Manifestation dessen, was wir nicht wollen.

 

Also der Gedanke oder das Gefühl, das Leben, die Umstände, die Menschen oder ich sollte anders sein, schafft eine Resonanz, die im Leben genau diese Schwierigkeiten anziehen. So schaffen wir es, uns an dieser Situation festzunageln und so bleiben wir in dieser Situation drin.

 

Annehmen was ist- wie funktioniert das?

In dem Moment, in dem wir sagen können: „Ich habe keine Ahnung, wozu das alles gut war, und es macht mich nach wie vor traurig, dass es so war und ich finde es auch falsch, dass es so gelaufen ist, aber trotzdem war es so und darum nehme ich es so an. Punkt. Weiter geht’s.“ haben wir es bereits ausreichend angenommen.

Wenn ich mich gerade total hässlich oder abgelehnt fühle, dann kann ich üben  „Ja“ dazu zu sagen. „Ja, ich finde mich hässlich heute.“ Oder „Ja, die Person hat mich abgelehnt und ich leide darunter.“ Davon geht die Welt nicht unter. Ich gebe zu, dass es gerade so ist wie es ist und ich gebe zu, dass ich darüber traurig oder wütend oder was auch immer bin. In dieser Art und Weise kann ich üben, das Leben, so wie es sich mir gerade offenbart, anzunehmen und den Widerstand aufzugeben.

Man könnte meinen, jeder Mensch hätte eine lange Liste an Mängeln, die Gott hätte besser machen können, als er ihn erschuf. Wer möchte nicht das Eine oder das Andere oder noch besser das Eine und das Andere beim Leben REKLAMIEREN?

Wenn wir Annahme üben, können wir davon ausgehen, dass Gott sich dabei vielleicht auch etwas Sinnvolles gedacht hat. Vielleicht ist in jedem „Fehler“, den wir an uns erkennen, auch genau das Gegenteil, das Positive, das Schöne enthalten.

Nur wir haben die schöne Seite dieses Aspektes unserer Persönlichkeit noch nicht sehen können.

 

Wir können vielleicht damit anfangen, es ein ganz ganz kleines bisschen anzunehmen, dass wir z. B. Tobsuchtsanfälle kriegen oder dass wir uns zu lange auf die Lippen beißen und nichts sagen, bis es dann ganz explosionsartig aus uns herausbricht. Genau in dem Moment, in dem wir diese Tatsache, also das, was  schon die ganze Zeit da ist, auch annehmen, verändert sich unsere Ausstrahlung, man geht sofort in eine ganz andere Resonanz.

Ja, ich bin so. Es gefällt mir nicht, aber ja, es ist jetzt ein Teil von mir so zu sein. = Annahme => verändert die Frequenzschwingung => verändert meine Ausstrahlung sofort.

Wenn also ein kleines bisschen Annahme entstehen darf bezüglich unserer Fehler, dann verändert sich die Resonanz. Die Ausstrahlung verändert sich schon durch ein wenig Akzeptanz dessen, was ist.

Auf diese Weise sind wir nicht mehr festgenagelt an der Stelle unserer Entwicklung, in der wir uns vielleicht schon lange im Kreis drehen und ähnliche unbefriedigende Ereignisse anziehen, sondern es bietet der Geistigen Welt die Möglichkeit, uns Türen zu öffnen, wo vorher verschlossene Türen oder sogar Mauern waren.  Wir werden andere Erfahrungen machen.

Und es kann ja vorkommen, dass man sich ganz furchtbar schrecklich findet. Und dann ist es vielleicht zu schwer, sich so anzunehmen. Die Übung ist dann auf 5 Minuten zu reduzieren. Sich selbst für 5 Minuten erlauben, so zu sein, so ekelhaft unmöglich, fehlerhaft und schrecklich, wie man im Grunde nie sein wollte.

Genau so darf ich jetzt heute für 5 Minuten lang sein. Und es ist egal, was mein Verstand dazu sagt. Und wenn er rebelliert und mich noch weiter herunterbringt, dann bleibe ich trotzdem dabei, diese 5 Minuten gestehe ich mir „schrecklichem Monster“ zu, ein schreckliches Monster zu sein.

Es kann ja auch vorkommen, dass wir uns total ätzend und genervt verhalten. Jetzt, da wir uns auf dem spirituellen Weg begeben haben, wollen wir lieber liebevoll und verständnisvoll sein.

Fakt ist aber, gerade ätzend zu sein und auf den anderen total genervt zu reagieren, so dass er es abbekommt. Es ist absolut nicht hilfreich, dann so zu tun, als wäre ich nicht so, weil ich so nicht sein möchte. Denn ich bin es ja gerade und mein Gegenüber weiß es auch, denn er hat es ja gerade abgekriegt. Also können wir aufhören, so zu tun, als ob wir ja gar nicht so wären, wie wir sind. Denn wir sind so.

In dem Moment, in dem wir uns dafür entscheiden, diese Seite weiter zu verleugnen, nageln wir uns genau da fest und nehmen uns die Chance, zu wachsen und uns zu verändern. In dem Moment in dem wir es uns erlauben, verliert es seinen Schrecken und wir werden frei so zu sein und uns dann auch wieder zu verändern.

Später kann ich dann üben 10 Minuten authentisch Ich zu sein und nicht mein Wunschbild.

Genau dasselbe gilt auch für unser Leben, für alle Aspekte in unserem Leben und unsere Erfahrungen.

Wenn ich damit hadere und es absolut nicht annehmen will, dass meine letzten fünf Partnerschaften nicht funktioniert haben und die Partner so schlecht zu mir waren, dann halte ich dieses Energiefeld fest und werde mich sehr wahrscheinlich wieder mit jemandem einlassen, mit dem es nicht funktionieren wird.

In dem Moment, in dem ich sage: „Ich bin wirklich schockiert und traurig darüber und empfinde tiefes Bedauern, dass es fünfmal nicht funktioniert hat. Ich akzeptiere es jetzt so, dass es so war. Ich kann es nicht ändern und nehme es an.“  Genau in dem Moment ändert sich meine Schwingung und ich öffne mich dafür, eine andere Erfahrung in mein Leben zu ziehen.

Es kann sehr schmerzhaft sein, das zu akzeptieren, was ist. Es kann sein, dass es uns sehr traurig macht, denn ein kleines Stück unserer alten Geschichte, unserer alten Persönlichkeit stirbt. Wir haben uns mit unserer alten Sichtweise identifiziert und wenn wir uns davon lösen, dann kann Trauer entstehen.

Die Entwicklung und der Weg zu der Durchlässigkeit zu unserem Höheren Selbst bedeutet, dass wir viele kleine Tode sterben. Diese Entwicklung braucht natürlich Zeit, Geduld und die Offenheit, uns einzugestehen, dass wir gar nicht so toll sind, wie wir es uns gern ausmalen oder wie wir uns wünschen zu sein, aber auch gar nicht so schlecht und unfähig wie wir es andererseits vielleicht von uns denken.

Wenn ich einen Fehler erkenne und zugebe, stirbt ein Stück von meinem Ego.

Bildlich gesprochen bekommt mein „Werbeprospekt“ von mir einen Fleck. Es sollte doch perfekt und fehlerlos sein. Auf einem Prospekt (von meinem Ego entworfen), kann ich mich sogar mit diesem Bild identifizieren. In Wahrheit wissen wir doch, dass dieses Bild nur die Schokoladenseite zeigen soll.

Unser Bild von uns ist im Grunde genommen nur eine Bewertung. Wir bewerten uns selbst aus einer begrenzten Perspektive. Andere Menschen beurteilen uns wieder ganz anders. Und auch ihre Bewertung ist eine begrenzte. Unser Höheres Selbst hat wieder eine ganz andere Sichtweise. Es liebt uns vollkommen und es ist ihm egal, was wir gemacht haben. Es liebt uns, auch wenn wir meinen, ein „Monster“ zu sein.

Vielleicht verurteilt sich jemand dafür, weil er seit fünf Jahren morgens früh zum Joggen aufstehen will und er hat es aber nie geschafft. Er selbst verurteilt sich dafür und fühlt sich weniger wert.

Sein Höheres Selbst liebt ihn aber vollkommen dafür, dass er seit fünf Jahren nicht aus dem Bett kommt, um zu joggen und es liebt ihn auch in seiner Selbstverurteilung.

Das Höhere Selbst liebt es, dass er in der Lage ist, dieses Projekt „Joggen“ fünf Jahre zu haben und solche Gefühle dabei zu haben. Es bewundert die intensive Erfahrung und das Durchhaltevermögen dieses Menschen und es bewundert und liebt, dass dieser Mensch sich so stark selbst verurteilen kann und diese Gefühle der Verzweiflung lebt. Aus der Sicht des Höheren Selbst ist es ganz faszinierend, was dieser Mensch da so leidenschaftlich lebt.

Das Höhere Selbst ist nur in der Einheit und fühlt die ganze Zeit, die ganze Ewigkeit, nur Liebe. Daher ist es im Bereich Fühlen und Erleben usw. viel beschränkter als wir Menschen auf der Erde.

Wir haben so eine große Palette an Gefühlsmöglichkeiten: Wut, Hass, Liebe, Hingabe, Ungeduld, Geduld, Gelassenheit, Freude und Trauer usw. Wir können so viele Facetten erleben und erfahren, wie das Höhere Selbst in seinen wildesten Träumen nicht haben kann.

Und jedes Mal, wenn wir mit unserem Höheren Selbst tauschen wollen und nur in der Liebe leben wollen, hegen wir einen Widerstand gegen das, was gerade ist oder das, was war.

Und wenn wir Angst haben, Fehler zu machen, dann möchte ich dazu ermutigen, Fehler ruhig zu machen. Denn wenn wir aus Angst davor, Fehler zu machen, uns nicht beginnen zu entwickeln oder zu verändern, dann ist das der größte Fehler und das größte Versäumnis, das wir machen können.

Fehler, sogenannte Fehler, die uns auch immer weiterbringen und wie kleine Lehrer sind, können auf unserem Weg der Entwicklung unsere Trainer und Freunde sein.

 

Das hier ist eine Einladung, diesen Weg mit einem ersten Schritt zu beginnen.

Daher ist es NICHT  sinnvoll, sich jetzt sofort das schwierigste Thema des eigenen Lebens herauszusuchen, um das zu lösen. Es genügt mit einem kleinen Thema zu beginnen und sich einfach mal mit einer etwas offeneren Art auf den Weg zu machen. Der Rest geschieht dann wie von selbst. Auf den ersten Schritt folgt der zweite und die Themen kommen ganz von allein auf einen zu.

Eine Möglichkeit ist z. B., seinem Ehemann zu sagen, dass er seinen Teller und sein Besteck selbst in die Küche bringen und in die Spülmaschine einräumen kann. Und es darf auch wütend oder bestimmend geäußert werden. So entsteht ein frischer unter Umständen auch turbulenter neuer Wind in unserem Leben, der Veränderung mit sich bringt.

 

Und wir werden freier, haben mehr Spielraum und können uns selbst neu entdecken!

Viel Freude dabei!

 

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Kommentieren

Liebe Wahrheitssucher

und
BEWUSSTSEINS-REISENDE!
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Ich wünsche eine gute erkenntnisreiche und von Erfolg gekrönte Bewusstseinsreise und freue mich über eure Erfahrungen auf dem Weg zum Ziel!
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Falls du einen guten Beitrag zu den Themen hast oder wichtige aktuelle Infos, dann lass es mich wissen! Alle Leser werden dafür dankbar sein!
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Maggie Dörr

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