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Teil 2

Die WUNDER-Fallen

 

S.163 oben
Wo WUNDER getan werden, ist immer astrale Macht und Herrlichkeit im Spiel. Eine Krankheit durch ein „Wunder“ zum Verschwinden zu bringen, gehört in die Region 7

HEILEN als Tätigkeit zu praktizieren, hat nichts mit Spiritualität zu tun. Spiritualität macht frei. „Heilen“ im Sinne von „Symptomen beseitigen“, kreiert Abhängigkeit und Verwirrung. Ein Lernprozess findet nicht statt, dagegen wird etwas als heilig verehrt, was dieser Verehrung nicht würdig ist. Bald tauchen neue Symptome auf, denen man auf gleiche Weise ausgeliefert sein wird.

Sind WUNDER ein Ausdruck von Göttlichkeit?

Den astralen Verführungen zu widerstehen ist nicht leicht. Vor allem nicht für Menschen, die in der christlichen Tradition aufgewachsen sind. Hier werden Wunder als Ausdruck der Göttlichkeit verehrt. Eine Tatsache, die zu großer Verwirrung führt!

……..

Jesus Christus hat über Siddhis (okkulte Kräfte) verfügt. In den Evangelien werden die Wundertaten ausgiebig beschrieben. Sie sind im christlichen Glauben zu einem tragenden Element geworden. Das Problem ist nun nicht, dass Jesus über okkulte Kräfte verfügt hat. Aus geistiger Sicht ist das ja, wie oben ausgeführt, nicht weiter verwunderlich. Das Problem liegt auch nicht darin, dass er seine okkulten Kräfte gebrauchte. Schließlich stand es auch Jesus zu, seine Erfahrungen zu machen. Wunder zu tun ist auch keineswegs einzigeartig. In Indien waren stets und sind bis zum heutigen Tag solche Wundertäter und Magier anzutreffen.

Das Problem liegt ausschließlich in der Art und Weise, wie diese „Wunder“ in der Bibel und in der christlichen Tradition gewertet wurden und werden. Ob Kranke geheilt, Tote auferweckt, Nahrung vermehrt, ob sich Wasser in Wein verwandelt, alles wird als Zeichen vollkommener Göttlichkeit und umfassender Macht betrachtet und entsprechend verehrt. Im NT finden wir sogar ein zerstörerisches Wunder in Matt.21,19 > Verfluchung des Feigenbaumes.

Die Haltung der Mystiker Indiens bezüglich der Siddhis unterscheiden sich grundsätzlich von der Haltung des Christentums (Anmerkg. Nicht so die Wunder, denn auch Sai Baba hat Nahrung vermehrt bei seinen Veranstaltungen). Indische Mystiker wissen, dass ausschließlich der Verzicht auf diese Kräfte Freiraum schafft, damit wahres Göttliches Einsitz nehmen kann. …..

 

Noch ein Auszug aus S.158 unten

Gibt es kosmische Energie?

Mittels verschiedener Methoden wird angeblich göttliche oder kosmische Energie „angezapft“, um damit Krankheiten zu heilen. Hier möchte ich in aller Deutlichkeit betonen, dass es soetwas wie göttliche oder kosmische Energie nicht gibt! „Gott“, also das höchste Prinzip, ist nicht Energie, sondern Bewusstsein. Höchstes Bewusstsein ruht in sich. Energie hingegen bewegt. Es sind WESEN, welche Energie erschaffen, weil sie diese brauchen, um ihre Absichten zu verwirklichen. Wer von irgendeiner Energie profitiert, die nicht aus der eigenen geistigen Absicht, nicht aus dem eigenen Höheren Selbst stammt, bezieht von einem Konto, das ihm nicht gehört. Auf diese Weise entstehen BINDUNGEN. Und Bindung ist bekanntlich das Gegenteil von Freiheit.

 

Noch ein vielsagender Ausschnitt zu den Beweggründen hinter dem Channeling
Wir leben dieses und alle anderen Leben um Erfahrungen zu machen, die wir ohne Körper nicht machen würden. Aber wir sind nicht da, um voraus zu wissen. Es ist wie bei einem Krimi. Wir lesen ihn, um die Spannung zu erleben, welche eben gerade dadurch entsteht, dass wir die Lösung noch nicht kennen.
Natürlich könnten wir zu Beginn bereits das letzte Kapitel aufschlagen, aber dadurch wäre der Spass verdorben. Im Leben ist dies nicht möglich, weil das nächste Kapitel noch gar nicht geschrieben ist, bzw. durch unser bisheriges Handeln allenfalls grob entworfen. Deshalb macht es wenig Sinn zu orakeln, um danach auf das Eintreffen der Prognosen zu warten – zu hoffen. Dadurch versäumen wir es, selbst unser Bestes zum nächsten Kapitel beizutragen.

Also bleibt im „HIER und JETZT“!

Sind die geistigen Muskeln gut trainiert, brauchen wir uns irgendwann vor kommenden Herausforderungen nicht mehr zu fürchten. Die Zukunft ist – wie angetönt – also nicht bereits vorhanden. Wir gestalten sie, allerdings nur, wenn wir uns ursächlich daran beteiligen, wenn wir wach sind, unsere Verantwortung wahrnehmen und entscheiden. Sonst werden wir herum geschoben, wie Figuren auf einem Spielbrett. Bedeutungsvoll ist weniger das ZIEL, als was wir auf dem WEG lernen. Die alte Weisheit ist längst formuliert:

Der WEG ist das ZIEL!

Ich wünsche eine erfolgreiche Bewusstseinsreise!

Maggie D.

 

 

 

Täuschung durch dunkle Entitäten

Ein Ausschnitt aus einem anderen Artikel:

Wenn das Ziel/die Person der Manipulation für die fremde Handlung empfänglich ist, dann wird diese Manipulation „implantiert“. Diese okkulten Entitäten können auch leicht die Gestalt von aufgestiegenen Meistern, Erzengeln, Geistführern oder verstorbenen Menschen annehmen. Das heisst nicht, dass alles eine Posse ist, sondern nur, dass OEs diese Formen in unterschiedlichem Ausmass annehmen können.

Somit besteht das Problem, dass manche Menschen von sich sagen, mit Ausserirdischen in Kontakt zu sein, wobei sie jedoch unter dem Einfluss von einem oder mehreren OEs sind, die sie mit falschen Erfahrungen füttern. Dieses Phänomen kann als „Occult Entity Deception“ (Täuschung durch dunkle Entitäten) OED bezeichnet werden. Da OED-Opfer gesund erscheinen und keine Anzeichen von vorsätzlicher Täuschung zeigen, laufen wir Gefahr, einen solchen Kontakt als authentisch zu betrachten und dies zu unserem Verständnis einer Präsenz von Ausserirdischen hinzuzufügen.

Hier mehr lesen: http://transinformation.net/die-nachahmung-von-alien-kontakten-durch-dunkle-nicht-ausserirdische-wesen/

 

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  • Markus:

    Hallo Maggie!

    Dieser und auch der vorherige Artikel bestätigen meine Annahme, dass es unter den sogenannten Bewusstseinsreisenden zu denen ich mich auch irgendwie zähle, falsche Weichenstellungen und falsche Ziele weit verbreitet sind.

    Denn in vielen Beiträgen geht es um nichts anderes als um die Wiedergeburt, Erneuerung und Heilung der Menschen, der Lebewesen und der alten Erde. Archontische Bindungen müssen abgelegt werden, damit die Erde durch Bewusstseinswandel erneuert und geheilt werden kann.(Welle X) Und geht es nicht auch bei Dieter Brörs (der verratene Himmel usw) und Armin Risi genau in diese Richtung.

    Des weiteren finde ich interessant, dass sie auf den Unterschied zwischen Bewusstsein und Energie aufmerksam macht und das Anzapfen von Energie negativ bewertet. Konsequent gedacht, bedeutet dies, dass jegliche Schöpfung auch nicht positiv zu werten ist, weil sie mit einer Entfernung von der Ur-Matrix und einer Umwandlung von Wellen aus Teilchen bestehende Systeme verbunden ist.

    Doch auch das reine Bewusstsein (Potenzialität Unbewusstes), also der Zustand der höchsten Ebene besteht aus etwas, nämlich den sich überlagernden und sich frei bewegenden Wellen, welche in der Unendlichkeit enthalten sind. Nur, dass eben vielfach nicht erklärt wird, wie es überhaupt zu Zellen oder Facetten des Bewusstseins kommen konnte. Dies führt mich zu der Annahme, dass dass es schon immer Bewusstseinseinheiten, auf einem sehr niedrigem Energieniveau existiert haben. Denn erst auf diesem Niveau, kann reines Bewusstsein, und reine Glückseligkeit empfunden werden.

    Noch etwas: Ich stehe der Aussage alles befinde sich in unserem Inneren kritisch gegenüber. Meiner Ansicht nach ist das innerste Wesen eine Art von Tunnel durch den sich ein Wesen mit der Unendlichkeit verbinden und darin eintauchen kann um davon umhüllt und durchstrahlt werden zu können.

    Der Geo-Zentrismus der hier von manchen vertreten wird, verhindert, dass man sich mit unserer wahren Natur und dem Urgrund worin wir alle eingebettet sind befassen und Schritte in diese Richtung unternehmen.

    Deswegen muss man kein Verächter sein und auch keiner der die Zerstörung der Erde herbeisehnt. Nein, wir wollen wenn möglich uns und unsere Nachkommen erhalten. Doch Heilung und Erneuerung können eine Täuschung sein darüber, dass man das Vorletzte bereits für das Letzte hält und das eigentliche Ziel aus den Augen verliert.

    Letztlich geht es für die Seelen oder Bewusstseinseinheiten darum zurückgebunden werden in den Urzustand aus sich überlagernden Strahlen, Wellen und Frequenzen, welche die Unendlichkeit füllen.

    Herzliche Grüße Markus

    • Maggie D.:

      Du bewertest dies als ein falsches Ziel?
      Archontische Bindungen müssen abgelegt werden, damit die Erde durch Bewusstseinswandel erneuert und geheilt werden kann.

      Also ich würde sagen, alle Bindungen müssen abgelegt werden, damit wir frei sind auf nächst höhere Ebenen aufzusteigen, ja, eventuell sogar von hier direkt in die 10. zu springen und die Dualität hinter uns zu lassen. Haben wir aber selbst noch so viel duales Negatives in uns, scheint das nicht zu gehen?

      Sonnenblume, was sagst du dazu und Gisela – wo steckst du? Lange nichts mehr gelesen von dir.

  • Markus:

    Ich habe versucht zu erklären, dass die Fixierung auf Wunder und Heilung dazu führt, dass das Ziel der Bewusstseinsreise. die Einheit mit der Ur-Matrix, des Urlichtes (der Unendlichkeit aus Strahlen und Wellen) aus den Augen verloren wird. (dies ist für mich nicht nur die 10, sondern die 14) Es geht doch sehr vielen darum, dass „verlorene Paradies“ wiederherzustellen. Nach dem Motto, erst heilen wir uns, dann unsere Mitwelt und schließlich unsere Erde und dann folgt die Rückbindung in das Urlicht, die Urmatrix. Natürlich müssen alle Bindungen abgelegt werden. Die Frage ist aber was denn eigentich diese Bindungen sind? Der Gebrauch von Wunder, Heilungs und Schöpferkräften ist es doch welche die Wesen auf der manifestierten Ebene festhält, weil es ja immer etwas zu manifestieren, zu heilen und zu erschaffen gibt, was dazu führt, dass man das Ziel nie erreichen wird. Da kann man noch so viel gegen Karma schreiben, man befindet sich dann immer noch in der Schleife.

  • nondual:

    Warum so viel Sorge, wenn das Ganze doch nur ein Spiel ist?
    Jenseits des dualen Bewustseins ist unsere Freiheit eindeutig.
    Wir sind hier aber um genau diese Unfreiheit zu erleben. Dazu gehört auch das Ego, welches uns einflüsstert, dass wir uns befreien müssten.
    Aber das würde nur das Spiel beenden.

    Es wird sicher einmal enden…
    …wenn wir wirklich genug davon haben!

  • nondual:

    Kannst du schon sagen:
    Es gibt nichts was mich hier noch hält. Ich kann mich jederzeit umdrehen und alles hinter mir lassen? Menschen, Dinge, Erfolgsstorys…

    Ich schau nur mehr nach INNEN, um zu erkennen, wer ich als dieses ominöse Bewusstsein bin!

    Ist bei dir schon soweit?
    Oder hat das Spiel noch …. ein Reiz für dich?

    Dann weisst du jetzt, warum du noch hier bist und dieses Abenteuer erlebst…

    • Maggie D.:

      Ich kenne einige, die dieses Spiel schon lange nicht mehr mitspielen wollen und dennoch nicht wegkommen. Es liegt offensichtlich nicht nur an einer Entscheidung unsererseits.

  • gugelhupf:

    Spiele, die von den Spielern vorzeitig beendet werden wollen, finden sich reichlich auch im Bereich Beziehungen und Beruf. Immer wenn es schwierig wird,resignieren manche, kündigen innerlich oder suchen sich etwas vermeintlich Besseres. In der Regel führt diese Flucht vor den eigenen Lernaufgaben jedoch nur in eine andere schwierige Situation.

    In all diesen herausfordernden Zuständen stecken jedoch lohnende Lernaufgaben, die durchstanden werden wollen – insbesondere auch, was die Schwierigkeiten auf diesem Planeten betrifft.

    Wer sich das allein nicht zutraut und Unterstützung wünscht, wird diese jederzeit bekommen – vorausgesetzt, mensch strebt keine egozentrischen Spielchen an, sondern wählt den Weg zurück zum Ursprung

    liebe grüße

    http://www.ich-bin-liebetroepfchen-gottes.de/Bo_zeitl.html

  • nondual:

    Mitmachen oder nicht mehr mitmachen wollen, gehört beides zum Spiel. Etwas nicht zu wollen, hält uns genau so in dem Spiel gefangen.

    Es geht darum, worauf ich meine Aufmerksamkeit lenke. Was ist meine höchste Priorität im Leben?
    Man kann Probleme lösen, aus Erfahrungen lernen usw…. gehört aber alles zum Spiel.
    Ich sage nicht, dass dies Schlecht wäre… nur dass wir dann eben noch mitspielen!

    Mit dem Spiel aufhören, bedeutet aber keinesfalls mit dem Leben als Mensch aufzuhören!

  • Panokrat:

    Ein Mensch, der allen Wünschen und Früchten all seiner Handlungen entsagt, wird unabhängig von allen Handlungen und deren Folgen.

    O Arjuna, einer, dessen Gemüt keinen Gedanken hat, dass ‚ich es tue‘, und dessen Gemüt nicht in weltlichen Bindungen und weltlichen Begierden vertieft ist, solch eine Person – auch wenn er jeden töten sollte – tötet niemanden und ist nicht gebunden durch die Folge seiner Handlung.

    Gita, Kapitel 18, Vers 17

    Soll heißen, sei nicht der Handelnde. Karmaloses handeln. Dann bist du frei. Weil alles ER tut. Der Allmächtige.

  • Markus:

    Es kommt darauf an, was man unter der Aufhebung des Egos versteht. Ich denke nicht, dass das Bewusstsein eines Menschen einfach in der Unendlichkeit verschwimmt und sich auflöst, im Ur-Licht. Denn wenn dies so wäre, hätte es gar nicht daraus hervorgehen können. Daher bin ich der Ansicht, dass das Über-Ich aller, ja unzähliger bewussten Wesen nie entstanden ist, nicht geboren oder geschaffen wurde, sondern immer da war und immer da sein wird. In der willentlichen und bewussten Vereinigung mit der Ur-Matrix kann jedes Wesen die Auflösung und das Aufgehen empfinden, ohne aber tstsächlich völlig darin aufzugehen. Der Mensch oder das Bewusste Wesen befindet sich in der Mitte zwischen völliger Auflösung und dem kleinen personellen Ego. Nur jemand, der auch ein wie auch immer geartetes Selbst hat, kann auch von der Einheit reden und davon reden in der Einheit zu sein. Jenseits dessen, gibt es weder Empfindung, noch Bewusstsein, sondern nur die Unendlichkeit des Ur-Lichtes in das unzählige Wesen eingebettet und von dem sie durchdrungen sind. Man kann sich bewusst dieser höchsten ebene öffnen. Es kommt auf den Schwerpunkt und die Betonung an. Dass bewusste Wesen sich in die kleine und dichte Form einer menschlichen Persönlichkeit hineinkleideten um Erfahrungen zu machen würde ich nicht nur als ein Spiel betrachten. Man kann nämlich nicht die Empfindung von Wonne und Glückseligkeit in der Einheit mit allen anderen bewussten Wesen und dem Ur-Licht (der Unendlichkeit) haben und zugleich sich hier in schöpferischer Weise betätigen oder Wunder vollbringen. Für viele Menschen üben Wunder eine gewaltige Faszination aus. Sie meinen wennn sie Wunder erfahren haben, und solche Erleben am Ende ihrer Reise angekommen zu sein. Dass man sich nicht von hier lösen kann hängt wohl auch etwas an der Schwere, der Beschaffenheit und der Dichte unseres Körpers. Wir können uns eben nicht einfach in der Unendlichkeit frei bewegen, wie es einmal der Fall war und wieder sen wird, sondern sind als Menschen aus Fleisch und Blut, an die Erde, diesen Planeten gebunden. der eine verhältnismäßig hohe Dichte hat.

  • gugelhupf:

    Die gewählten Prioritäten in unserem Dasein sind sehr verschieden und hängen von der Ebene des Bewusstseins ab, zu der mensch Zugang hat. Der eine ist glücklich, wenn er konsumieren kann, der andere will seinen Wohlstand mehren und wieder andere sind froh, wenn sie überleben können.

    Es ist daher nützlich, wenn man sich Gedanken darum macht, warum es diese Unterschiede gibt. Man könnte dann darauf kommen, dass es zu diesem Spiel gehört, dass jeder vom Leben genau das serviert bekommt, was zu ihm passt, was durch das bisherige Verhalten in Gang gebracht wurde.

    Diese Erkenntnis würde dann Entscheidendes bewirken, indem man nicht mehr gegen etwas kämpft, sondern mit einer gewissen Gelassenheit das Bestehende hinnimmt und statt seine Energien im Kampf gegen etwas zu vergeuden, könnte man sich auf konkrete Zustandsverbesserungen im eigenen Leben konzentrieren.

    Da es in diesem Blog u.a. auch darum geht, wie man astrale Fallen und karmische Bindungen vermeiden kann, wäre es ergänzend zu dem bisher Gesagten nützlich, eine Änderung der inneren Haltung zu erreichen: Weg von der Aufwertung der eigenen Person (‚Ich bin wichtig, ich kann, habe‘) hin zu einer unpersönlichen und zugleich mitfühlend, liebevollen Denk- und Handlungsweise. Hierdurch wird Kooperation statt Konkurrenz gefördert.

    Erst dann, so meine ich, lebt man auch im Sinne eines größeren Ganzen, anstatt dass man vom System dieser Fallschöpfung gelebt wird.
    lg, gugelhupf

    • Maggie D.:

      Danke Gugelhupf, für diese Ergänzung!

      Ruth Huber geht in ihrem Buch auch auf diese persönlichen Haltungen ein, z.B. eine materielle Einstellung, die uns zur Falle werden kann, denn sie wird durch die astralen Entitäten gefördert, um dich vom Wesentlichen abzulenken.

      An diesem Bereich arbeiten aber die meisten Spirituellen eh schon lange, sodass ich es nicht für nötig hielt, das auch noch alles abzuschreiben, zumal meine Tastatur während dieser Aktion zu streiken begann und manchmal krieg ich sie medial wieder hin, aber sie scheint unheilbar zu sein – das Schreiben ist von daher mühsam geworden.

  • nondual:

    Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf das Leben, weil alles möglich ist.

    Aber es gilt heraus zu finden wer wir sind. Wer oder was ist dieses Bewusstsein ohne Gedanke, Gefühle und Körper aller Art?

    Sich darauf zu besinnen ist für mich der erste Schritt zur Befreiung aus dem Spiel.

    Dass die Wenigsten diese Priorität haben, ist klar…
    Aber darum geht es ja auch nicht!

  • Markus:

    In der Advaita Philosophie der Brahmanen des Hinduismus wird tatsächlich gelehrt, dass es jenseits aller Vorstellung und jeden Gedankens, jedes Gefühls und jeglicher Körperlichkeit die Ebene des reinen Seins und des reinen Nichtsseins zugleich gibt, die reines Bewusstsein ist, und mit der Empfindung reinster Glückseligkeit einhergeht. Von dieser Vorstellung wurde auch die Theosophie geprägt, was in vielen Artikeln zum Ausdruck kommt. Obwohl ich die Karmalehre klar ablehne, bin ich doch der Ansicht, dass es einige Dinge in der Theosophie gibt, welche durchaus der Betrachtung wert sind. Dazu zählt meiner Ansicht nach die räumliche Unendlichkeit(unendlicher Raum), ewige Bewegung und ewiges Sein. Der Unterschied zwischen Materie und Geist der fast überall vorausgesetzt wird, hebt sich allerdings auf, wenn man davon ausgeht, dass jedes Teilchen, jede Form, jedes Objekt auch nur eine verdichtete Welle oder Frequenz ist, welche sich um sich selbst dreht um Einheiten zu bilden.
    Geht man davon aus dass die räumliche Unendlichkeit mit einem Spekrum übereinander gelagerten Strahlen und Wellen in ständiger Bewegung gefüllt ist, gibt es jedoch keinen vernünftigen Grund, diesen Zustand zu verlassen. Denn jenes reine Bewusstsein, ohne Empfindung, ohne jede Form und ohne jeden Gedanken, hat kenerlei Interesse am Zustand der die Unendlichkeit füllenden Einheitlichkeit aus Wellen und Strahlen irgendetwas zu ändern. Daher muss es schon immer bewusste Wesen, als bewusste Einheiten, mit einem Selbst gegeben haben, in diesem Sinne gab es schon immer Funken oder Konzentrate des Bewusstsein. Somit lässt sich das unpersönliche Unendliche und das persönlich Einheitliche mit einande r verbinden. Bewusste einheitliche Wesen sind in ihrer Ur-Existenz durchdrungen und umgeben von der Ebene der Unendlichkeit, darin waren sie zu Hause, wie Fische im Ozean. Aber irgendwann wollten die Seelen Erfahrungen sammeln und so stürzte man sich in das Erschaffen und somit in die Dualität, mit verhehrenden Folgen. Wenn man sich darauf konzentriert wieder eingehüllt und durchdrungen zu sein von der Unendlichkeit des Urlichtes, dann wird es bei aller Erfahrung aber keinen geben, der tatsächlich auf dieser Ebene geblieben ist, jedes Wesen wird auch wieder auf die untere Ebene also der Ebene des Seins und auch gar der Schöpfung zurückkehren. Dass ist allein schon biologisch, physikalisch bedingt.

  • gugelhupf:

    Hallo Maggie,
    deine Einführung in die Thematik von Ruth Huber veranlasste mich, das Buch zu bestellen, denn man weiß ja nie genug..
    Insofern freue ich mich auf weitere Anregungen und wünsche dir wieder müheloses Schreiben – und der Tastatur gute Besserung.
    lg, gu

  • gugelhupf:

    @nondual
    an meinen Kommi v. 30.10. auf dieser Seite fügte ich einen Link an, der zwar abschreckend kitschig klingt, es aber inhaltlich voll drauf hat. Darin gibt es jede Menge Hinweise, wer wir sind und wo wir herkommen.

    Eine Befreiung aus diesem Spiel setzt nicht nur Selbsterkenntnis voraus, sondern auch die Kenntnis von der ganz speziellen Art dieser Schöpfung, in der unsere kosmische Tragikomödie spielt. Nicht umsonst haben die Inder schon vor Jahrtausenden die uns bekannte Schöpfung als ‚Maya‘ (Täuschung)bezeichnet.

    Um diese Täuschung zu durchschauen, braucht man sich nur den Zustand dieses Planeten mitsamt den versklavten Bewohnern anzuschauen. Hinweise zu dem Thema, wer wir sind, gibt es auch im Urantia-Buch, das im Netz kostenlos genutzt werden kann.
    Dort ist ein Kapitel der ‚Luziferrebellion‘ gewidmet. Das kann man metaphorisch als den Beginn für unsere materielle Schöpfung ansehen. Konkreter wird es in dem weiter oben genannten Link.
    lg gu

  • verobo:

    Liebe Maggie,
    nun endlich auch ein herzliches Danke von mir, für die vielen und wunderbaren Zusammenfassungen des Buches von Ruth Huber. Obwohl ich ihre Bücher gelesen habe, habe ich mich auf Deine Zusdammenfassungen immer sehr gefreut. Sehr gut haben mir auch Deine persönlichen Kommentare gefallen. Die sind eh immer sehr spannend.
    Ein herzliches Dankeschön
    verobo

  • nondual:

    @gugelhupf

    Danke. Die von dir angegebenen Infoquellen sind mir bekannt. Es geht mir aber nicht mehr so sehr um Wissen aus Büchern sondern um die persönliche Erfahrung der Einheit und folglich um die Befreiung aus allen Konditionierungen und Zwänge.
    Ob das geht???
    …ich glaube schon!

    @Markus

    Du schreibst:
    …so stürzte man sich in das Erschaffen und somit in die Dualität, mit verhehrenden Folgen.

    Ich glaube, dass die Seelen die sich hier her begeben, sehr wohl wissen, worauf sie sich einlassen.
    Ich glaube, die Seelen WOLLEN diese Erfahrungen.
    Da sowieso alles nur Maya ist, ist für die Seelen alles nur ein… Spiel.
    Klar… wenn man einmal hier gelandet ist, schaut alles anders aus.
    Aber das ist normal, weil wir hier eine neue Identität verpasst bekommen.
    Ohne unser erweitertes Bewusstsein der Einheit, muss das Leben so ablaufen, wie es eben abläuft.

    Ich glaube aber weiter, dass wir immer WIR sind. Egal wo, egal wann.
    Es ist wie bei der Amnesie nach einem Schlag auf dem Kopf.
    Wir sind immer WIR… wir haben es lediglich nur vergessen und in Ermangelung dieses Wissens haben wir das geglaubt, was uns die Welt sagte. So entstand unser Ego, unsere Persönlichkeit.

    Wenn ich meine menschliche Identität abstrahiere und vom Körper wegschaue…
    was bleibt dann von mir hier und jetzt???
    NICHTS … ausser das bewusste Sein, sprich die Wahrnehmung ohne die Beurteilung durch eine innere Instanz meines Verstandes!

    Aber dieses Nichts ist eher passiv. Es ist zwar das Leben selbst, aber mehr ein Zuschauer ohne eine bestimmte Absicht. DAS habe ich schon erlebt… und ich erkannte… es ist mir leider zu wenig!

    Deswegen habe ich entschieden, einen anderen Weg zu gehen.
    Der Weg zu Selbstermächtigung dieses „Nichts“!

    Die Advaita kenne ich zu gut. Aber sie ist mir zu passiv! Sie überlässt alles dem Höchsten Bewusstsein, also Gott, und nimmt alles als gegeben hin!
    …weil sowieso Gott alles entscheidet und somit auch für alles verantwortlich ist!

    Irgendwo stimmt das auch… denn es gibt NUR Gott in Allem! Aber da ich als Teil des Ganzen auch Gott (in Kleinformat) bin, muss ich wohl auch die göttliche Macht besitzen, um MEIN Leben verändern zu können.
    Dazu gehört aber nunmal der Zugang zum Allwissen.

    …und wenn ich diesen Zugang erstmal gefunden habe, bin ich am Ziel. Dann kann ein neues Abenteuer in der unendlichen Schöpfung beginnen.

  • gugelhupf:

    In unserem durch die Dualität konditionierten Kosmos lässt sich die Erfahrung der Einheit nicht so ganz einfach machen. Es sei denn, man verzichtet auf polarisierende (innere) Bewertungen und betrachtet all das was geschieht, auch in seinen extremen Ausprägungen, als Ausdruck einer Ganzheit.
    Wer sich dann noch mit eigenen Bewertungen (und entsprechenden Handlungen) zurückhält, dürfte auch die aus dem eigenen Sein hervorgehende karmische Verstrickung als überschaubar erleben.
    lg gu

  • Markus:

    Kann der Advaita-Philosophie und der Theosophie ja auch nur in einigen Aspekten zustimmen, was überigens bei fast allen Konzepten und Vorstellungen der Fall ist.

    Der Kritik an der Passivität kann ich ebenfalls beipflichten. Meine aber dass die Aspekte der Passivität und des Unveränderlichen zu ergänzen sind durch die Aspekte der Aktivität und des Veränderlichen.

    Alle bewussten Wesen schwimmen in einem unendlichen Ozean aus dicht übereinander gelagerten und sich bewegenden Wellen und Schwingungseinheiten, (unvorstellbar dünnen Fäden) welches man als Energie und Informationspotential bezeichnen kann.

    Dennoch können bewusste Wesen immer nur auf einen Bruchteil des Potentials pro Raumeinheit zugreifen. Der Umwandlung von Potentialen in Informationen und Energien sind starke Grenzen gesetzt. Könnte man das Potential eines einzigen Kubikdezimeters in vollem Umfang nutzen, hätte man mehr als 10 hoch 100 Watt zur Verfügung. Doch soviel Energie und soviel Information wird man niemals nie nutzen können. Der nicht genutzte Teil beträgt 99 %. Allein durch Masse und Dichte sind der Ausnutzung des schier unendlichen Energiepotentials Grenzen gesetzt. Der passive Seite hat bei weitem das Übergewicht. Um Struktur und Schönheit, oder Geschaffenes Herzustellen genügen 1 % des vorhandenen Potentials eines kleinen Bereichs.

    Der unpersönliche, ja der selbst jenseits von wir und bewusster Einheit liegende Aspekt von reinem Bewusstsein beträgt also den Hauptanteil des Göttlichen, welches die räumliche Unendlichkeit füllt und alle und alles durchdringt. in diesem Falle handelt es sich um eine Einheit nur über die reine Potentialität, welche über allem wir liegt. Hier gibt es auch keine Kontrolle mehr, was aber nicht beängstigend ist, sondern die Erkenntnis desselben führt in die Ruhe, in das reine Bewusstsein und die reine Glückseligkeit.

    Aktivität aber führt wieder aus diesem Zustand heraus. Der finale Zustand besteht darin, dass wir als völlig freie Einheiten im Meer der Unendlichkeit schwimmen, einem Zustand tiefer Glückseligkeit und reinem Bewusstsein.

    Herzliche Grüße

  • Od:

    Gugelhupf, das hast Du aber schön gesagt 😉 ja so ist es.

  • nondual:

    Ich betrachte die Einheit: eine Energiesuppe ausgestattet mit der universellen Intelligenz.

    Ich sehe die Dualität: ich bewerte, ich lebe und gebe mein Bestes als Mensch.

    Aber vor allem: ich vereine das eine und das andere! Wodurch? Durch die bedingungslose Liebe.

  • nondual:

    Das einzige Geheimnis: der Zugang zur Selbstermächtigung, zum Allwissen.
    …mein Antrieb im Leben.

  • gugelhupf:

    Danke Od,
    doch ich muss ehrlicherweise ergänzen: Gesagt ist so etwas (wie alles andere nur Gesagte auch) immer leichter als getan
    lg gu

  • gugelhupf:

    @nondual
    Allwissen kann es eigentlich nicht geben, denn dafür gibt es zuviele nicht voraussehbare Komponenten innerhalb der zwischen den als Seelen fraktionierten göttlichen Anteile und der von ihnen bewirkten Interaktionen.

    Ich gebe zu: Diese Aussage habe ich mir rational und vielleicht sogar ein bisschen intuitiv hergeleitet. Doch es bleibt die begrenzte Perspektive eines menschlichen Teilnehmers dieses Dramas auf der irdischen Bühne.

    Gäbe es jedoch ein absolutes Allwissen, wäre es für den Allwissenden vermutlich ein bisschen langweilig, all die im Voraus bereits sichtbaren
    Ereignisse anzuschauen – und Gott (bzw. seine Delegierten) ist für mich ein Spieler, der Freude daran hat, Neues zu kreieren.

    Deshalb können auch mit der prophetischen Gabe gesegnete Menschen immer nur Teilwahrheiten (wenn überhaupt) verbreiten, die sich im Augenblick ihrer Prophezeiung als solche schlüssig ergeben. Doch sobald sich die Rahmenbedingungen später ändern (noch vor Eintritt des prophezeiten Ereignisses), sobald die Menschheit bewusster oder einfach nur anders als zum Zeitpunkt der Prophezeiung denkt und handelt, bekommt die Vorhersage Mülleimerqualität.

    Ich sehe daher in unserem Universum (bzw. in dem von uns bewohnten Teil-Universum) kein statisches Gebilde, das eine Allwissenheit ermöglichen würde, sondern ein prozessuales Geschehen, das sich immer wieder durch die Aktionen und Reaktionen der Mitspieler ändern kann.
    lg gu

  • nondual:

    @guglhupf

    zuviele nicht voraussehbare Komponenten gibt es meiner Meinung nach nur aus der menschlich begrenzten Perspektive!
    Und es geht auch gar nicht darum ständig im Allwissen zu sein. Wäre nicht nur langwelig sondern für uns als Menschen mit unseren Gehirnen unmöglich!

    Es geht jedoch um den jederzeitigen ZUGANG zum Allwissen!!!
    Wenn ich immer Zugriff darauf habe, kann ich in eine bestimmte Situation FREI entscheiden, was ich wählen möchte.
    Dadurch wäre es überhaupt nicht langweilig.
    Zumindest… nicht für mich!
    🙂
    Allwissen beschränkt auch nicht das prozessuale Geschehen, weil ich lediglich Zugang zu allen Variationen habe, jedoch nicht wissen kann, was genau von den Akteueren im JETZT gewählt wird.
    Im Grunde ist jede Wahl möglich und jede erzeugt eine eigene Zeitlinie/Realität.

    Für mich ist der Zugang zum Allwissen mit Freiheit verbunden, weil ich mich dadurch aus allen gesellschaftlichen Zwängen lösen kann.
    Und jede Seele sollte diese Möglichkeit haben können, WENN sie das auch will!

  • gugelhupf:

    @ nondual
    das mit der begrenzten menschlichen Perspektive habe ich ja bereits eingeräumt, doch im universalen Erfahrungs- und Lernprozess findet auch auf der göttlichen Ebene eine Entwicklung statt, denn niemand ist perfekt – warum sollte Gott es sein ?

    Würde ein Mensch immer Zugang zum Allwissen haben, wäre das Konzept dieser göttlichen Komödie, in der wir alle unsere Rollen (in verschiedenen Seelen-Reifestadien mit verschiedenen Aufgabenstellungen) spielen, nicht mehr anwendbar. Das wäre so, als hätten Schüler die Möglichkeit, bei ihren Klausuren nach Belieben einen Lösungszettel hervorzuholen.

    Hätten alle menschlichen Mitspieler bedarfsweise Zugang zum Allwissen, würde die Dynamik fehlen, die sich insbesondere aus dem Nichtwissen ergibt. Wohl aber können wir einer Art göttlich-seelischem Masterplan vertrauen, zu dem jederzeit eine Verbindung hergestellt werden kann, indem wir Vertrauen in ein größeres Ganzes setzen und unsere Denk- und Handlungsweise mehr im Sinne dieses größeren Ganzen entfalten anstatt sie angstvoll egozentrisch auszurichten.

    Die Lösung aus gesellschaftlichen Zwängen jeglicher Art wird von immer mehr Mitmenschen bereits in Lebensgemeinschaften oder ganz individuell realisiert – dazu ist kein Allwissen erforderlich, sondern vor allem Willenskraft und Mut.

    Letztlich sind wir jedoch auf diesem Planeten, um an einem gemeinsamen Lern- und Transformationsprozess teilzunehmen, jeder auf seine Weise, jeder nach seinem Seelenplan, wobei die Befreiung von den Zwängen des Systems sicher auch ein Bestandteil dieser Lern- und Transformations-Aufgaben sind.

    Ich sehe, unabhängig von den Variablen individuell gewählter Zeitlinien, das Prinzip ’nichts ist unmöglich‘ für uns alle als eine Option an. Insofern besteht die Chance, an einen ‚Zettel mit den Lösungen‘ zu kommen.. 🙂
    lg gu

  • nondual:

    So ist es guglhupf!
    😉

    Ich frage mich nur, wozu wir diese menschliche Betrachtungsweise mit „Prüfungen“ überhaupt noch brauchen? Das kommt einer Selbstverars… gleich: ich bin Schüler und mein eigener Lehrer zugleich??? Tu ich jetzt Versteckspielen? …vielleicht…

    Ich glaube nicht an die ausschliessliche Theorie vom „Lernplaneten“!
    Ich glaube an die Theorie von „Erfahrungen“, was auch die Möglichkeit von Lektionen mit einschliesst. Aber kein Muss für jeden ist!

    Ausserhalb der linearen Zeit ist die Betrachtung aller Möglichkeiten leicht.
    Daher kann Gott sehr wohl perfekt sein!
    Nur das fehlende Wissen in der Dualität macht das Spiel …spannend!
    Und das kann auch so sein. Dagegen spricht nichts.

    Was mich stört, ist die Tatsache, dass wenn jemand zu diesen Einsichten gelangt ist, nicht die Möglichkeit hat, sich wirklich zu befreien… im Sinne des Zugangs zum Allwissen. Unabhängig davon, ob eine/r meint, man bräuchte diesen Zugang nicht!

  • gugelhupf:

    @ nondual

    Der, der glaubt, sich nicht befreien zu können, betrachtet nur einen Teilaspekt seiner selbst: Der freien und multidimensionalen Existenz. Das in dieser Dimension gespielte Spiel sieht Befreiung vermutlich deshalb nicht so ohne weiteres vor, weil u.a. karmische Verträge ein erdgebundenes Wiederkehren erzwingen. Auswege habe ich in den vorigen Kommis bereits angesprochen.

    Mit etwas Intuition lässt sich leicht erkennen, dass der beklagenswerte Zustand unseres Planeten vom beklagenswerten Zustand des Bewusstseins seiner Bewohner herrührt. Insofern ist es bei diesem Spiel mit der reinen Erfahrungsgenerierung nicht getan – es sind auf dem notwendigen Wege zu mehr Bewusstsein echte Lernaufgaben zu lösen, wie die Anwendung von Liebe, Mitgefühl, Mut – insbesondere auch Verantwortungsbewusstsein. So sehe ich es wenigstens.

    Wer das erkannt hat und realisieren will, dessen Herausforderung besteht nicht in einer möglichst clever organisierten Flucht aus den Zwängen unseres Seins, sondern in einer alltäglichen Transformation des suboptimal Bestehenden in einen Zustand, der möglichst für alle erfreulich ist.
    Damit meine ich nicht, dass man sich aufmacht, um die Welt zu verbessern. Die dient nur als Kulisse. Es kommt vor allem auf eine Selbstverbesserung an, wodurch sich dann automatisch Verbesserungen im Außen ergeben.

    Auch ich sehe eine größere Leichtigkeit des Seins im zeitlosen und immerwährenden, alles ermöglichenden Jetzt. Doch durch die Zeit wird unser Erleben als intensiv, spannend und lehrreich empfunden, manchmal auch dramatisch – was dann wohl halbwegs dem entspricht, was unsere Seele geplant bzw. einkalkuliert hat.

    Es ist vielleicht wie bei einem Wanderer, der bei Wind und Wetter unterwegs ist und sich wünscht, jetzt statt Fußblasen zu pflegen, in einem komfortablen Verkehrsmittel unterwegs sein zu können.

    Aber irgendwann hat sich dieser Wanderer mal dazu entschlossen, eine bestimmte Strecke zu Fuß und auf eigenes Risiko zurückzulegen – nur hat er diese Entscheidung irgendwie ‚vergessen‘.
    So wird ihm statt All- nur ein Teil(Erfahrungs)wissen möglich, doch vermutlich gehört genau das zum selbst erkorenen Lern/Erfahrungsbedarf der Seele, den sie mit ihrem Menschen erleben will.

    Reicher Lohn wird dem zuteil, der nicht auf halbem Wege aufgibt – und sich mit der ihm gegebenen ‚Ausstattung‘ anfreunden kann.

    lg gu

  • nondual:

    @gugelhupf

    du hast in vielerlei hinsicht recht…

    Was ich aber nicht tue ist: Teilen!
    Für mich gibt es nicht „hier ein teil von mir und dort ein anderer teil“!
    Es gibt nur mich: das Bewusstsein.
    So wie es nur (ein) Gott gibt. Und Gott IST dieses Bewustsein in vielen Teilen.
    Bewusstsein hat verschiedene Ebenen: vom schlafenden Stein-Bewusstsein bis zum Bewusstsein des erwachten Menschen.
    Und wozu ist ein solcher Mensch erwacht?
    Nun… zu der Erkentnis, wer er ist. Nähmlich dieses göttliche Bewusstsein!

    Glaube und Absicht sind die Werkzeuge des Erwachens!
    Und du hast Recht … wenn ich glauben will, dass ich mich nicht befreien kann, dann werde ich es auch nicht!

    …“karmische Verträge die ein erdgebundenes Wiederkehren erzwingen“…gibt es nur solange, solange wir nicht zum göttlichen Menschen erwacht sind. Diese sind auch nur Glaubenssätze, die uns versklaven!

    „echte Lernaufgaben, wie die Anwendung von Liebe, Mitgefühl, Mut – insbesondere auch Verantwortungsbewusstsein“…
    sind Teil des Spiels der Bewusstseinseinheiten auf ihrem Weg zum Erwachen.
    Diese sind ja Eigenschaften des göttlichen Bewusstsein – eben das, was wir im Moment des Erwachens erkennen, das wir sind.
    Da gibts nichts zum Lernen. Es ist nur die Dualität, die uns zeigt, was wir nicht sind.
    Lassen wir von diesem Spiel der Dualität ab, gleiten wir mühelos ins Erwachen.
    Das Schwere dabei ist nur unser Widerstand, besser gesagt der des Egos, gegen die Akzeptanz dessen, was uns das Göttliche unentwegt einflüsstert, um uns zu erinnern!

    Tja… die Selbstverbesserung zur Verbesserung der Welt: sie kann nur ein Ziel des Egos sein.
    Denn DAS was wir wirklich sind, braucht sich / kann sich nicht verbessern! Es ist bereits perfekt!
    Es ist wieder nur ein Glaubenssatz des Egos.
    Aber was ist dieses Ego nun?
    Es ist das „verwirrte“ Bewusstsein: also auch wiederrum: wir!
    Denn… es gibt immer nur Gott in Allem: also wir!

    …der „Wanderer hat sich mal dazu entschlossen, eine bestimmte Strecke zu Fuß und auf eigenes Risiko zurückzulegen – nur hat er diese Entscheidung irgendwie ‚vergessen‘.“
    …ja klar! Aber wer ist dieser Wanderer?
    Das im Menschen eingesperrte Bewusstsein!
    Wenn aber der Wanderer erwacht und erkennt, wer er ist, kann er NEU WÄHLEN! Ob er vielleicht doch nicht fliegen will. Oder vielleicht doch teleportieren. Dann ist Freiheit der Wahl da!
    Warum?
    Weil der Wanderer erkennt, dass er FREI IST.
    Weil nichts und niemand ihn einschränkt, ausser sein begrenztes Bewusstsein.
    Besser gesagt… sein begrenzter Glaube und seine daraus resultierende fehlende Absicht!

    Und was ist die Seele? Was sonst als der „Speicher“ des Bewusstseins! Die Speicherung all der Erfahrungen seit dem Beginn der Reise in der Schöpfung… als der Schlaf im Stein- Bewusstsein… so … süß war!
    😉

    …und ein Aufgeben… kann es nicht geben: nicht auf halben und auch nicht auf dreiviertel des Weges! Es geht immer weiter…
    🙂

  • Markus:

    Ganz offensichtlich stimmt es nicht mit der Realität überein, dass irgendetwas oder irgendjemand vollkommmenen Überblick über alle Möglichkeiten hat und somit Allwissen im absoluten Sinne haben kann.

    Optimaler Rückgriff auf einige der Möglichkeiten des unvorstellbar hohen Potentials um dieses in Informationen und in Energie umzuwandeln wäre vollkommen ausreichend.

    Ich möchte dies einmal ein wenig in Zahlen ausdrücken. Nimmmt man einen beliebigen Kubikdezimeter der unendlichen Räumlichkeit, welche dieselbe ausfüllend aus Strahlen und Wellen besteht, so enthält allein jeder Kubikdezimetermeter davon mehr als 10 hoch 110 Watt potentielle Energie und noch viel mehr potentielle Informationen.

    Unser Bewusstsein schaltet nun Potentiale von Wellen und Strahlen so, dass Wissen/Information und Energie entsteht.

    Auch wenn man davon ausgeht, dass alles Bewusstsein ist, neige ich deswegen zu der These, dass 99 % des Bewustseins sich im Zustand des Schlafes befindet und inaktiv ist. Für die Schöpfung, sei sie nun im ätherischen oder im physisch biologischen Bereich gnügt eine sehr geringe Ausschöpfung der Möglichkeiten. Dies wiederum setzt voraus, dass es Bewusstseinskonzentrationspunkte und Bewusstseinskonzentrations-Einheiten gibt.

    Darüber hinaus ist die universelle Schöpfung das Werk vieler bewusster Wesen. Einheit im höchsten und vollkommenen Sinn gibt es nur an der Grenze zum Unbewusstein, zum reinen Potential, welches die räumliche Unendlichkeit füllt, im Zustand der Wesen ohne Schöpfung, im Zustand der Ur-Seelen reinen Seins, und reiner Glückseligkeit, schwimmend in der Ursuppe/dem Urlicht welche die Unendlichkeit füllt. Jede Schöpfungsaktivität auch als Kreation von Gemeinschaften setzt ein Stück Dualität voraus. Ohne Dualität keine Schöpfung.

    Ich glaube weder an die ewig negativen Gesetze, noch an ewige Entwicklung, diese mögen manchen so erscheinen, können aber niemals das Endziel sein. Es kann nicht das Ziel sein, immer wieder neu etwas erschaffen zu müssen. In der menschlichen Vorstellung mag die Bewegung als Funkenkonzentrat innerhalb der Unendlichkeit des Urlichtes langweilig erscheinen. Wenn wir dahin zurückkehren, wird sich diese Frage nicht mehr stellen, weil dann reines Sein, reine Glückseligkeit und reines Bewusstsein an der Grenze zum Unbewussten nur noch genossen werden und keiner mehr das Bedürfnis haben wird in die Dualität zurückzukehren.

  • nondual:

    @Markus

    …“Ganz offensichtlich stimmt es nicht mit der Realität überein“…
    Die Frage ist nur welche Realität du meinst? In der unseren sicherlich nicht. Aber wir sind nicht in der einzigen Realität.
    Der Zugang zum Allwisen ist auch der Zugang zu einer anderen Realität.

    Geh doch mal mit mir auf einer Gedankenreise…

    Stell dir vor … das unendliche Nichts!
    Das Bewusstsein erschafft das erste Mal mithilfe der Polarität:
    Es werde Dunkel im Nichts und darin EIN Lichtpunkt des Bewusstseins.
    Und jetzt kommt die Illusion:
    Der eine Lichtpunkt spiegelt sich und daraus werden zwei.
    Was folgt ist …. die duale Schöpfung … aus vielen Lichtpunkten, die sich zu Lichtquanten, Atome, Moleküle usw. auf intelligenter Weise formiert haben. Durch das Bewusstsein!
    Darüber hinaus ergeben sich durch unterschiedliche Frequenzen auch verschiedene von einander getrennte Dimensionen: physisch, astral usw.
    Obwohl sie alle im Sinne der Lichtpunkte eine Einheit bilden.

    Die offene Frage: was ist jenseits der Schöpfung „hinter“ dem Nichts?
    …von wo alles kommt… also auch das Bewusstsein!

  • gugelhupf:

    @ nondual
    ‚du hast in vielerlei Hinsicht recht‘ – so sehe ich es auch bei dir oder Markus. Letztlich müssen wir uns wohl damit begnügen, dass wir immer nur eine Art kosmischer Maulwurfsperspektive wahrnehmen, aus der wir Schlussfolgerungen ziehen [vielleicht nicht immer die richtigen..]:)

    Die Hauptsache ist doch, wir interessieren uns dafür, warum alles so ist, wie es ist. Nach dem Prinzip ‚Der Weg ist das Ziel‘ werden wir durch diese Strebung nach mehr Verständnis, mehr Wissen es höchstwahrscheinlich nicht vermeiden können, nach und nach zu mehr Versändnis und Wissen zu gelangen.

    Andererseits sind wir alle gut beraten, finde ich, die Begrenztheit des von uns Erkannten zumindest als Möglichkeit ins Auge zu fassen. Alles andere wäre wohl vermessen.

    Insofern bleibt einem als ‚Ausweg‘ aus einer gewissen Unzufriedenheit immer noch, sich mit der ‚Seelenmatrix‘ zu befassen, in der u.a. die Seelenrolle, das Entwicklungsziel und auch das Reifestadium der Seele berücksichtigt sind. Da gibt es z.B. von Varda Hasselmann/Frank Schmolke ein interessantes Buch, das sich mit der Seelenmatrix befasst:
    ‚Archetypen der Seele‘.

    Ich schließe mich auch deiner Aussage an, dass karmische Verträge nur dann gelten, solange wir nicht zum göttlichen Menschen erwacht sind.
    Zu einem derartigen ‚Erwachen‘ gehört jedoch auch, so erscheint es mir wenigstens, eine dazu passende Denk- und Handlungsweise, die z.B. Liebe, Toleranz u. Mitverantwortung zwingend voraussetzt.

    Das was wir wirklich sind, ist natürlich die göttliche Essenz, wenn du das meinst. Doch von Inkarnation zu Inkarnation ändern wir uns ein bisschen, bedingt durch die Seelen-Reifestufe, die Seelenaufgabe u.s.w.
    Mit der als Seelenmatrix bezeichneten Konditionierung sind wir
    mit bestimmten Eigenschaften versehen, wozu auch Grundängste gehören sollen, die durch einen Lernprozess optimiert werden können.

    Aber, indem ich das schreibe, kommt es mir schon anmaßend vor, denn aus meiner subjektiv begrenzten Perspektive kann ich eben nur diese darlegen, wobei für mich gut vorstellbar ist, dass ich mich nur mit Teilaspekten einer viel komplexeren Wirklichkeit beschäftige.

    Ob es wirklich so ist, dass der Wanderer neu wählen kann, wenn er erkennt wer er ist ?? Wir wissen es nicht, aber ich wünsche dir, dass du mit deiner Wahl zufrieden bist, denn neu wählen zu können würde meines Erachtens voraussetzen, diese Inkarnation (vorzeitig) zu beenden.

    Allerdings werden vermutlich innerhalb des durch die Seelenmatrix vorgegebenen Erfahrungs- und Entwicklungsziels immer dann Wahlmöglichkeitem dem offenstehen, der sie erfahren will, wobei das Ego dann vermutlich beteiligt sein wird.
    lg gu

  • nondual:

    @gugelhupf

    ich kann nicht mehr dazu sagen, als dass ich mit einem punkt von dir nicht einverstanden sein kann:
    „denn neu wählen zu können würde meines Erachtens voraussetzen, diese Inkarnation (vorzeitig) zu beenden“
    …nun das GLAUBE ich nicht.
    Vorausgesetzt ich bin erwacht, kann ich das für mich nicht gelten lassen!

    Ich finde Jesus hat das Allerwichtigste für die Erschaffung der Realität gesagt:
    „Es geschehe euch nach eurem GLAUBEN!!!“
    Für mich ist das eine Schlüsselaussage!
    Denn schauen wir unsere Denk- und Sprechweise mal an: es besteht fast nur aus GLAUBENSSÄTZEN!

    DAS PROBLEM sind aber die unerkannten, unbewussten Glaubensätze, die unsere Realität nicht immer nach unseren Vorstellungen erzeugen!
    Und dann ist noch die Sache mit den unterschiedlichen Glaubenssätzen bei einer gemeinsamen Realitätserschaffung durch mehrere Wesen.

    Deswegen sollte man darauf achten, was man sagt, denn sonst zementiert man durch den ausgesprochenen Glaubenssatz seine Realität!

    Ich sage meistens…
    Ich werde nicht sterben, weil ich mich/mein Körper in Energie auflösen und die Dimension wechseln werde, wenn ich bereit dafür bin.
    Ich werde früher oder später mein Körper auch mit Lichtenergie ernähren.
    Ich werde alle möglichen „magischen“ Fähigkeiten mir aneignen.
    Usw.

    Tja… dass ich dabei von anderen schräg angesehen werde, ist klar!
    Aber… wenn störts. Jeder darf seine eigene Realität erschaffen!

    Eines noch! Neben dem Glauben oder besser gesagt damit verbunden ist die Absicht!!!
    Dass heisst, wenn ich eine Absicht ausdrücke, dann soll sie aus meiner wahren Identität als göttliches Wesen bzw. als Gott meiner eigenen Realität kommen!
    Nach dem Motto:
    „In Namen meiner ICH BIN Gegenwart, die ich bin, beabsichtige ich, dass…“
    Oder wie die Magiermeister aller Zeiten sagten:
    „Schweiget (ihr störenden Impulse, Dämonen, etc.) und wisset, dass Ich Gott Bin!“

    Alles Liebe

  • Markus:

    Gemäss meinem Verständnis kann es keine Ebene mehr oberhalb des absolut/relativen Nichts, der Unendlichkeit geben, weil es besteht aus reiner niemals versiegender Potentialität, Geht man vom Unterschied zwischen Wellen und Teilchen aua und setzt unzählige übereinander gelagerte Wellen mit der Potentialität gleich und Teilchen mit der Realität, dann läss sich damit der Unterschied zwischen Nichts/Unendlichkeit und Sein/Begrenztem einleuchtend und logisch erklären. Diese reine Potentialität welche die Unendlichkeit/das Nichts (unendliche Räumlichkeit welche gefüllt ist mit unzähligen übereinander gelagerten Wellen, kann es auch ohne Bewusstsein geben. Aber erst Bewusstsein sorgt dafür, dass aus der reinen Potentialität „Etwas“ wird, wie Teilchen, Strukturen. Objekte, Dinge usw.

    Was ich aber deutlich machen wollte. dass es keine bewusste Kontrolle des Bewusstseins über die Ebene der Potentialität gibt und geben kann, sondern wir nur einen sehr kleinen Teil der Potentialtiät verwenden, oder abschöpfen. Allwissen über der Schöpfung genügt vollkommen und dessen was realisierbar ist, reicht vollkommen aus und mehr geht eben auch nicht.

    Herzliche Grüße Markus

  • nondual:

    Markus

    „Allwissen über der Schöpfung genügt vollkommen und dessen was realisierbar ist, reicht vollkommen aus“ …

    …das meine ich auch!
    😉

  • gugelhupf:

    @ nondual
    während wir uns zurücklehnen und den Lauf der Dinge betrachten können, muss die Maggie schon mehr tun und immer wieder neues Material heranschaffen. Gut so – gedankt sei ihr.

    In den vergangenen Tagen ging es etwas turbulent bei mir zu, doch jetzt schaue ich mal wieder in diese Seiten. Dabei fiel mir die Headline ‚Petra Helga Webers Offenbarungen‘ auf, die auf den ersten Blick vielversprechend sind.

    Wenn du mit einem Punkt von mir nicht einverstanden bist, dann kann ich damit gut leben, vielleicht enthält dieses Nicht-Einverstandensein aber mehr als nur deine andere Position, sondern auch einen SChlüssel zu neuen Erkenntnissen ? Für wen auch immer ..

    Wenn es so ist, dass alles nach unserem Glauben geschieht, dann mögen doch Krebskranke an Gesundheit glauben, Verarmte an Reichtum und vom Krieg gebeutelte an Frieden, an Liebeskummer Leidende an Glück in ihrer Beziehung – und schon ist alles bestens geregelt.

    Würde aber dann ein Erkenntnisgewinn mögich sein, der manchmal nur durch Leid realisiert werden kann ?

    Selbst wenn die von dir erwähnten unerkannten und unbewussten Glaubenssätze identifiziert werden würden, sind unsere Möglichkeiten darauf Einfluss zu nehmen zwar möglich (im Rahmen des Seelenplans) doch auch begrenzt, weil sonst nicht nur das Kausalgesetz von Ursache und Wirkung nebst Karma, sondern vor allem der Seelenplan des Menschen ausgehebelt werden würde. Der Sinn unseres Daseins liegt, so lange dieses Stück der göttlichen Komödie noch läuft, in der Interaktion mit anderen Rollenspielern und den daraus hervorgehenden
    Erfahrungen.

    Deine zuversichtlich Haltung, die du mit Affirmationen bekräftigst, sehe ich als ein Stück Lebenskunst an, die das Dasein erleichtert. So ähnlich mache ich es eigentlich auch, nur versuche ich Zugang zu meinem Seelenplan und damit zu der Besonderheit meines Daseins zu bekommen, was mir immer mehr erlaubt, im Einklang mit diesem Seelenplan gewisse
    ‚Floweffekte‘ zu genießen, anstatt mir mühsam mein Dasein zu erkämpfen.

    Auch bei der mit dem Glauben verbundenen Absicht stimme ich dir zu.

    Allerdings gehe ich nach wir vor davon aus, dass es nicht zum Konzept unserer Erfahrungen machen wollenden Seelen passt, wenn wir uns von diesem irdischen Entdeckungsweg befreien wollen. Zu meinen Affirmationen bzw. Erwartungshaltungen gehört daher: ‚Ich freue mich auf den heutigen Tag und die damit verbundenen interessanten Erlebnisse, die mein Bewusstsein bereichern‘ Oder: ‚Ich bin
    gesegnet und ermächtigt für mich selbst und ein größeres Ganzes Gutes zu bewirken.‘

    In diesem Sinne: Alles Gute

    lg gu

  • nondual:

    @gu
    Du sagst:
    „Erkenntnisgewinn …der manchmal nur durch Leid realisiert wird“
    Ich GLAUBE dass wir nicht leiden müssen, um Erfahrungen zu machen! Das ist ein Irrglaube!
    Menschen leiden weil sie einen inneren Widerstand gegen das Leben aufbauen!
    Doch wie gesagt, müssen wir uns zuerst als das göttliche Selbst IDENTIFIZIEREN!
    NUR aus dieser Position handeln wir selbstermächtigt.
    Ansonsten werden uns die machtlos machenden Glaubenssätze nur schwächer machen!

    „…im Einklang mit diesem Seelenplan gewisse
    ‚Floweffekte‘ zu genießen, anstatt mir mühsam mein Dasein zu erkämpfen“
    Dagegen spricht nichts!
    Der Seelenplan ist ja auch nur MEINE Entscheidung auf einer höheren Bewusstseinsstufe.
    Trotzdem, wenn ich hier und jetzt erwache, kann ich meinen ursprünglichen Seelenplan jederzeit ändern, da ich dann Zugang zum Allwissen habe!

    Wie gesagt, fast alles was wir sagen, sind Glaubenssätze, die bei ausreichender Wiederholung einen Effekt zeigen.
    Es geschehe nach deinem Glauben….

  • Liebe Maggie Dörr
    Liebe Teilnehmer, Mitdenker, Suchende, Findende… an alle die mit ihren Beiträgen diesen Blog bereichern

    Ich habe mich sehr gefreut, zu sehen, wie intensiv Ihr euch mit meinen Büchern auseinander gesetzt habt.
    Wenn ich euren spirituellen Weg bereichern konnte mit meinen Schriften, erfüllt mich das mit tiefer Dankbarkeit.

    Mit besten Wünschen an euch alle,
    herzlich, Ruth Huber

    • Maggie D.:

      Hallo liebe Ruth, das ist ja schön, dass dich dein Weg hier herein geführt hat und vielleicht schaust du auch noch öfter bei uns vorbei und hilfst uns ein bisserl „auf die Sprünge“, wo wir zulange festhängen.

      Ich nehme die Gelegenheit beim Schopf und möchte dir zwei wichtige Fragen stellen, eine Unsicherheit, die mir auch andere immer wieder mitteilen:

      WIE MACHEN WIR ES RICHTIG NACH DEM TOD UM DEN ASTRALEN FALLEN ZU ENTGEHEN?

      und

      MÜSSEN WIR AUF DEN TOD WARTEN ODER KÖNNEN WIR UNS HIER SCHON FRÜHER HERAUSNEHMEN?

      Danke für deine köstliche Bereicherung auf unserem Weg!
      ❤ Von Herz zu Herz! ❤ Maggie

  • Liebe Maggie

    Danke für deine Fragen. Sie sind leicht verständlich und eigentlich simpel – würde man meinen. Aber leider ist es nicht möglich, sie kurz zu beantworten. Dafür ist das Schöpfungsspiel zu komplex!

    MÜSSEN WIR AUF DEN TOD WARTEN ODER KÖNNEN WIR UNS HIER SCHON FRÜHER HERAUSNEHMEN?

    Wir können uns schon früher rausnehmen. Das kann ich auf jeden Fall bestätigen.
    Allerdings ist es nicht einfach. Es gibt den Trick nicht, es gibt keine Formel, die sich einfach so nebenher praktizieren ließe wie das Tausendfache repetieren eines Mantras. Keine der simplen Methoden bringt Befreiung.
    Wer den Weg selber gehen will, dem steht eine lange – allerdings auch sehr spannende Reise bevor. Alle Ebenen müssen ausgeheilt, alle Verhaftungen und Ego-Absichten aufgelöst werden. Nur so wird das Bewusstsein leicht und frei und beginnt nach spirituellen Definitionen zu „funktionieren“.
    Aber wer will das schon? Es ist ein sehr hoher Anspruch!
    Um einen Befreiungsweg zu gehen gilt es
    • liebevoll und kraftvoll in dieser Welt zu leben, und doch jederzeit bereit zu sein loszulassen. Wir sind Gast hier!
    • den Körper zwar fürsorglich zu ernähren, täglich zu heilen, gut zu versorgen, – und doch nicht identifiziert zu sein damit… Der Tod gehörte von Anfang an zum Spiel!
    • die Güter (Kleider, Bett, all die notwendigen Dinge) sorgfältig auswählen, pflegen, umsichtig entsorgen, in Liebe zum Planeten im weitesten Sinn – und nicht identifiziert sein damit, nicht sein Ego polieren. Keine Eitelkeiten! Ein großes Thema!
    • dass wir mit den Menschen fair und ethisch umgehen, ohne sie umformen, manipulieren oder festhalten zu wollen… Nicht mal die eigenen Kinder!
    • nicht die Seele verkaufen für Geld, Ansehen, Bewunderung, Sex…
    • Ethik leben in einem sehr umfassenden Sinn.

    Dieser Überblick zeigt schon, wie schwierig es ist. Ganz viele Suchende trauen sich den harten Weg in die erwachsene Spiritualität nicht zu. 2000 Jahre Christentum und 40 Jahren NewAge/Esoterik haben sie weichgeklopft. Und so bleiben sie hängen in den alten und neuen Religionen.
    Jede Weltanschauung wird von unreifen, ängstlichen Suchenden zur Religion gemacht! Ein externes „Prinzip“ wird verehrt und angebetet, es wird gehofft und geglaubt, blind, ohne wahrzunehmen wer die Gebete hört.

    Erwachsene Spiritualität ist etwas anderes.
    Wer den Weg geht, erkennt, erfährt, erlebt sich schließlich als göttliches, als vollkommenes Wesen – erkennt gleichzeitig, dass dieses Potenzial in jedem Einzelnen angelegt ist… und weiß gleichzeitig, dass das Leben als Mensch immer fehlerhaft bleibt. Als Mensch tragen wir Schatten und Licht in uns. Niemand von uns ist vollendet. Wir müssen handeln, müssen entscheiden, und daraus entsteht immer Gutes und Schlechtes! Manche Menschen erfreuen sich an unserem Tun, andere nehmen Schaden daran. Jemand bezahlt für unseren Wohlstand. An unseren Gütern klebt Blut.

    Einen spirituellen Weg zu gehen, heißt auch, all dies zu erkennen, und durch die Erkenntnisse der spirituellen Meditation fähig zu werden, die Opfer, jenen die den Preis für unseren Wohlstand bezahlt haben, zu befreien. Gleichzeitig, wie wir selber einen Befreiungsweg gehen, geben wir Wissen weiter und befreien tausende von denen, die es nicht alleine geschafft hätten.

    Hier schließt sich der Kreis. Einzelne schaffen den Weg, und weil das nur möglich ist mit viel Liebe, Mitgefühl, Wahrnehmung und Wissen können viele andere profitieren. Wer sich nach Befreiung sehnt – mehr als nach allem anderen auf dieser Welt, dem wird die Hand gereicht, von denen die den Weg schon gegangen sind.
    Ein wichtiger Trost für all jene, die viele Stunden am Tag Wasser oder Brennholz schleppen, die in Armut leben oder als Soldaten missbraucht werden und deren Seele um Hilfe fleht.
    Eitle Egos dagegen haben keine Chance. Das Nadelöhr ist viel zu klein.

    Leider kann ich all diese Dinge nicht in kurze Worte fassen. Und ich kann auch nicht sagen, dass es einfach ist. Ich kann nur sagen: Es ist machbar. Und wenn du diesen Text bis hierhin gelesen hast, bist du mit großer Sicherheit schon viel weiter auf deinem Weg, als du vielleicht annimmst.

    Mit besten Wünschen und herzlichen Grüßen

    Ruth Huber

    • Maggie D.:

      Danke, liebe Ruth!
      Wenngleich ich nicht verstehe, was dann den Unterschied macht (anschließend), wenn ich meinem biologischen Leben hier einfach selbst ein Ende setzen würde, indem ich z.B. zu lange unter Wasser bliebe. Dann hätte ich ja all das, was du anführst nicht gemacht, ginge also unbereinigt ins Jenseits – und dann?

  • andersmensch:

    Liebe ruth huber
    Ich finde das sehr interessant und danke dir dafür!
    Alles liebe❤

  • Wer keine geistige Arbeit macht ist im Jenseits genau so unbewusst wie er/sie gelebt hat und bleibt im Rad von Wiedergeburt und Tod gefangen. D.h. das Karma zieht sie wieder in die nächste Inkarnation, sie haben keinen Einfluss darauf, da sie gar nicht über die Wachheit und Selbstbestimmung verfügen, darauf Einfluss zu nehmen.

    Das ist die Interpretation, wie wir sie von den indischen Mystikern hören – und wie ich es sehen kann, wenn ich in die Zeitspur von Verstorbenen hineinschaue.

    Nun hören wir immer öfter auch, dass unbewusstes Wesen nach dem Tod „abgesaugt“ und in geklonte Körper gepresst werden, so dass sie für Sklavenarbeit missbraucht werden können, auf der Erde oder auf anderen Planeten. – Das konnte ich bisher nicht verifizieren.

  • Wer eine Seite wie diese liest, ist sicher vielseitig interessiert – und trotzdem noch längst nicht in einer Weise bewusst, dass er/sie nach dem Tod frei wäre.

    Das Entscheidende ist tatsächlich die Frage, ob jemand in der Meditation fähig ist, sich über alles Menschliche zu erheben, und in jene himmlische, bedingungslose Liebe zu erwachen, die nicht Partei ergreift, nicht mehr die Welt retten will, allen den freien Willen lässt und über all diesen Dingen steht, unverletzbar, angstlos, liebend.

    Diese Art von Liebe ist ein Stück Himmel. Wir können sie in uns tragen, aber sie ist in der Welt nicht lebbar. Hier müssen wir unterscheiden, wir müssen Grenzen ziehen, wir können nicht 7 Milliarden Menschen an den Mittagstisch einladen.
    In Ebene 10 (Obere Oktave vom Herz), geben wir jedem existierenden Wesen die gleiche Existenzberechtigung. Ja, auch dem Schwerverbrecher und sogar dem Teufel! Alle existierenden Wesen stammen ja aus der gleichen Quelle.

    Personen, die ich in meine Klassen nehme sind bereits sehr ausgerichtet und wach. Und trotzdem ist viel Arbeit nötig, bis sie das oben beschriebene Bewusstsein erreichen.

    Mit besten Wünschen, R.

    • Maggie D.:

      Das nehme ich mit großem Bedauern zur Kenntnis, denn ich denke an die vielen Kinder, die sterben und dann erneut verloren wären, weil sie dies nicht erfüllen können.

  • … ganz so traurig wie es jetzt erscheinen mag, ist es nicht!

    Deine Frage lautete: „Können wir uns schon vor dem Tod herausnehmen?“

    Meine Antwort in kurz: Ja! Aber es ist ein sehr anspruchsvoller und schwieriger Weg – und die Wenigsten werden ihn letztlich gehen wollen, weil es bedeuten würde, dass sie auf sehr Vieles verzichten müssten.

    Wenn ein Wesen aber tatsächlich spirituelle Befreiung und Erleuchtung erlangt, ist das nie ein einsamer oder selbstzentrierter Weg. Vielmehr entwickeln wir auf dem Weg ein umfassendes Mitgefühl mit jedem Wesen und mit allem was existiert. Und so wird es ganz selbstverständlich, dass man jedem Wesen, das Befreiung möchte auch die Hand reicht, und ihm zeigt, wie es zurück kehren kann in die spirituelle Freiheit, also in jenes himmlische Bewusstsein, von wir alle ursprünglich stammen.

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Liebe Wahrheitssucher

und
BEWUSSTSEINS-REISENDE!
.

Ich wünsche eine gute erkenntnisreiche und von Erfolg gekrönte Bewusstseinsreise und freue mich über eure Erfahrungen auf dem Weg zum Ziel!
.
Falls du einen guten Beitrag zu den Themen hast oder wichtige aktuelle Infos, dann lass es mich wissen! Alle Leser werden dafür dankbar sein!
.
Maggie Dörr

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