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Bei Armin Risi fand ich diese kurze Erklärung:

Die vedische Beschreibung des Ursprungs des Universums ist rein monotheistisch, das heißt, sie besagt, daß es nicht nur ein, sondern unzählig viele Universen gibt (wobei es in jedem Universum einen einzigen Brahma gibt). Die vielen Universen sind jedoch nicht aus dem Nichts oder aus sich selbst heraus entstanden, sondern haben einen gemeinsamen Ursprung: Vishnu, den Urschöpfer aller Universen.

Visnu (sanskr. „der Alldurchdringende“) ist der transzendentale Urschöpfer (Gott), doch Visnu ist nicht der ursprüngliche, höchste Aspekt Gottes, denn Gott ist „mehr“ als „nur“ der Schöpfer der materiellen, vergänglichen Welten. Der ursprüngliche, höchste Aspekt Gottes wird in der Sanskritsprache Krsna („der Allanziehende“) genannt und umfaßt – weil Gott in jeder Hinsicht unbegrenzt ist – zahllose parallele Erweiterungen. Eine dieser Erweiterungen (Parallelformen) Gottes ist Visnu, der mittelbare, weltzugewandte Aspekt Gottes als leuchtender Urschöpfer.

Mehr dazu hier: Ursprung und Aufbau des Universums

 

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Maggie Dörr

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