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Diesen Beitrag kannst du nur in Verbindung mit dem Hauptbeitrag 12 “Der Same der Schlange in der Hebräischen Bibel” wirklich verstehen!

 

Hesekiel (oder besser Ezechiel) gehörte zu einer Priesterfamilie, die 597 v.Chr. mit nach Babylonien ins Exil deportiert wurde. Von dort hat er seine Visionen, seine Drohreden, aber auch seine Hoffnungen verkündet. Im hebräischen Hesekiel-Buch haben allerdings auch Schüler Sätze des Meisters und auch eigenes Gedankengut zusammen getragen. Seine Hoffnungen kamen in dem Kapitel über den neuen Tempel zum Ausdruck, der nie Wirklichkeit wurde und auch so, wie er es darstellte, nie mehr Wirklichkeit werden kann. Mehr dazu HIER!

Lasst uns nun einmal den bizarren Propheten Hesekiel und seinen skurrilen Gott betrachten und dann entscheide dich, ob das wirklich deiner Vorstellung von einem liebenden und weisen Vater entspricht:

Hesekiel 24:15-27 Skurrile Demonstration

Um den Widerspenstigen ihr Gericht anzukündigen musste Hesekiel für eine grausame Demonstration herhalten und seine Ehefrau nicht zu vergessen!

Weiter erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen: 16 »Menschensohn, wisse wohl: ich will dir die Lust deiner Augen durch einen plötzlichen Schlag (= Tod) nehmen; aber du darfst dann weder klagen noch weinen, und keine Träne soll dir kommen! 17 Du magst im stillen seufzen, darfst aber keine Totentrauer anstellen; binde dir deinen Kopfbund um (oder: setze dir deinen Turban auf) und ziehe deine Schuhe an deine Füße, lege dir keine Hülle um den Bart (vgl. Mi 3,7) und genieße die Speisen nicht, welche die Leute dir schicken.« 18 Nachdem ich hierauf am Morgen noch zum Volke geredet hatte, starb meine Frau am Abend, und ich tat am folgenden Morgen so, wie mir geboten war. 24:17-19

Dieser Gott des Propheten Hesekiel tötete Hesekiels Ehefrau, um sie zu einem Zeichen für das drohende Unheil über Jerusalem zu setzen. Hesekiel wird dabei befohlen, keine Trauer zu zeigen. In 24:1-14 wird bereits eine Demo des kommenden Unheils durch Kochen von Tieren angeordnet, doch diese Vorführung hatte dem Gott, von dessen grotesken Gelüsten hier berichtet wird, offensichtlich noch nicht gereicht. Das Ereignis wird so real geschildert (V.18), dass es sich ganz und gar nicht nach einem Gleichnis o.Ä. anhört.

Hesekiel 4:12 Gottes unreine Backanleitung

Und zwar sollst du (das Brot) wie Gerstenbrotkuchen zubereitet essen und diese vor ihren Augen auf Ballen von Menschenkot backen.

Der Prophet Hesekiel, dem Gott befohlen hatte auf Menschenkot gebackenes Brot zu essen, hatte „seinem Gott“ widersprochen und darauf hingewiesen, dass er sich stets streng an die Speisegebote gehalten hatte, worauf Gott (Jahwe) seinen unreinen Befehl abmilderte. Sehr menschlich (human) von diesem Gott, dass er sich doch noch auf seine eigenen Reinheitsgebote besinnt und Hesekiel stattdessen Rindermist genehmigt!

Aufgrund dieser Diskussion kann ich nicht an ein Gleichnis glauben, sondern muss es als historisch ansehen. Wie siehst du das?

Der Gott des Gemetzels!

Hesekiel 9:4ff

»Geht hinter diesem her durch die Stadt und schlagt darein! Eure Augen sollen kein Mitleid haben, und ihr dürft keine Schonung üben! 6 Greise, Jünglinge und Jungfrauen, Kinder und Frauen metzelt nieder, bis alles vernichtet ist! Aber alle, die das Zeichen an sich tragen, laßt unberührt! Und bei meinem Heiligtum hier macht den Anfang!« Da fingen sie bei jenen Ältesten an, die vor dem Tempelhause standen. 7 Dann sagte er zu ihnen: »Verunreinigt (oder: entweiht) das Tempelhaus und füllt die Vorhöfe mit Erschlagenen an! Zieht aus!«

Welch ein Gemetzel! Und interessant dran ist die Überlegung: Wieso straft Gott sein Volk denn nicht mit den Flüchen aus 5.Mose 28? Hatte er die vergessen oder waren die gar nicht von ihm? Darin gab es doch nun wirklich genügend Varianten, die sehr wirkungsvoll sind. Z.B. die Pest, da muss wenigstens kein anderer Mensch zum stellvertretenden Mörder werden. Kannst du dich in Hesekiel hinein versetzen?

 

Hesekiel 38 Drohrede gegen Gog von Magog

Mitten in wunderbaren Verheißungen für das wiederhergestellte Israel der Endzeit, dem in Kapitel 37 ein Neuer Bund zugesagt wird und ab Kapitel 39:21ff die Ausgießung des Geistes Gottes über das ganze in Sicherheit wohnende Volk, befindet sich in Kapitel 38 und Anfang 39 eine ganz schreckliche Drohrede gegen Gog von Magog – wer immer das sein soll – es kann niemals der allmächtige, alleinige, gütige und barmherzige Gott sein, der solches androht, nur um sich selbst vor allen Nationen darzustellen als „der Große“ und „der Heilige“! 38:33

….. und du wirst gegen mein Volk Israel heranziehen wie eine Wetterwolke, um das Land zu bedecken. Am Ende der Tage wird es geschehen, daß ich dich gegen mein Land zu Felde ziehen lasse, damit die Heidenvölker mich kennenlernen, wenn ich mich vor ihren Augen an dir, Gog, als den Heiligen erweise.‹« 38:16 und auch 39:21

»Du aber, Menschensohn« – so hat Gott der HERR gesprochen –, »sage zu den Vögeln, zu allem Getier, das Flügel hat, und zu allen Raubtieren des Feldes: ›Versammelt euch und kommt herbei! Schart euch von allen Seiten her zusammen zu meinem Opferschmaus, den ich euch veranstalte, zu dem großen Opferschmaus auf den Bergen Israels! Ihr sollt Fleisch fressen und Blut trinken! 18 Fleisch von Heerführern sollt ihr fressen und das Blut von Fürsten der Erde trinken: Widder und Lämmer, Böcke und Stiere, lauter Mastvieh aus Basan; 19 in Fett sollt ihr euch satt fressen und Blut bis zur Trunkenheit trinken von (oder: bei) meinem Opferschmaus, den ich euch veranstalte. 20 An meiner Tafel sollt ihr euch sättigen an Rossen und Reitern (oder: Reitpferden), an Heerführern und Kriegsleuten aller Art!‹« – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN. 39:17-20

 

Das ist der Opferschmaus und „die Tafel“, der Tisch der Dämonen, nicht der Tisch des Herrn Jahuwah! An Gottes Tafel wird sicher kein Menschen-Blut getrunken! Und sei es auch nur bildlich, metaphorisch gemeint.
Diesem Gott Hesekiels ist sogar daran gelegen, dass sogar die Tiere, die Fische der Meere und die Vögel des Himmels und alle Kriechtier vor ihm erbeben durch dieses Gericht an den Nationen und natürlich auch alle sonstigen Menschen der Erde! 38:20

Dem Propheten Hosea soll Jahuwah geboten haben, ein „Hurenweib“ zu nehmen und ein zweites Mal gebot er ihm eine Ehebrecherin zur Frau zu nehmen. Aus dieser Geschichte könnte man eventuell herauslesen, dass es sich nur um ein Gleichnis handelt, das Israel und Juda darstellen soll, welche ihren Gott und das Gesetz verlassen hatten und sich trotz des Bündnisses anderen Göttern in „ehebrecherischer Weise“ zugewandt hatten. Es wäre absurd, wenn Gott wirklich zur Demonstration Hosea wirklich dazu gezwungen hätte, eine solche Abscheulichkeit zu tun.

 

Aus Liebe zur Wahrheit

JedidaMD

 

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Maggie Dörr

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