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Der Mensch Rudolf Steiner: Philosoph, Akasha-Hellseher oder ehrgeiziger Fanatiker?

Gastbeitrag von Margarete

 

Rudolf Steiners Leben ist so vielfältig wie seine Lehren, wer sich ausführlicher dafür interessiert, möge hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Steiner Sein Leben war privat sowie beruflich beschwerlich, er konnte sich mit seiner zuerst akademischen Laufbahn und seinem Streben dort nicht verankern. So stechen folgende Bemerkungen aus Wikipedia zu seinem öffentlichen Wirken heraus:

Steiners öffentliche Karriere

Die ersten von Steiner herausgegebenen Goethe-Bände wurden allgemein mit Wohlwollen aufgenommen und in manchen Rezensionen sogar außerordentlich gelobt. Sie trugen erheblich dazu bei, das naturwissenschaftliche Werk Goethes, der bislang fast ausschließlich als Dichter wahrgenommen worden war, bekannt zu machen. Schon früh und bald mit zunehmender Schärfe wurde allerdings bemängelt, dass Steiner in seinen Einleitungen nicht Goethes Weltanschauung darstelle, sondern seine eigene. Auf teils vernichtende Kritik stieß Steiners philologische Arbeit im Rahmen der Weimarer Ausgabe, wo ihm zahlreiche handwerkliche Fehler und Nachlässigkeiten angelastet wurden. Steiner selbst, der anfangs mit großem Engagement an die Herausgebertätigkeit herangegangen war, betrachtete die Arbeit im Weimarer Archiv zunehmend als drückende Last und schrieb später, dass er auf das dort Geleistete „nie besonders stolz gewesen“ sei.

. Für den jungen Goethe-Forscher gab es nur eine Welt und somit keine prinzipiellen Grenzen des Erkennens. In diesem Sinn bezeichnete Steiner seine Weltanschauung auch alsMonismus“.[13

Dieser war bei Steiner war jedoch nicht mit dem materialistischen Monismus identisch, den Ernst Haeckel fünf Jahre später (1899) in seinem Buch Die Welträtsel popularisierte. Steiners Verhältnis zu Haeckel war durchaus zwiespältig. Als Haeckels Die Welträtsel erschien, begleitet von heftigen Angriffen auf den Autor vor allem von Seiten der Kirchen, stellte sich Steiner in einer Aufsatzserie (Haeckel und seine Gegner, 1899) rückhaltlos auf Haeckels Seite. Auch später, in seiner theosophischen Phase, bezeichnete er Haeckels kämpferisches Eintreten für die Evolutionstheorie als „die bedeutendste Tat des deutschen Geisteslebens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts“.[14] Die Berufung Steiners auf Haeckel gilt als wichtiges Deutungsproblem für das Verständnis seiner intellektuellen Entwicklung.[15]

Seine monistische Erkenntnistheorie betrachtete Steiner aber nur als „Vorspiel“, als „philosophischen Unterbau“ einer radikal individualistischen Freiheitsphilosophie, mit welcher er eng an Friedrich Nietzsche und Max Stirner anschloss, die er in seiner Philosophie der Freiheit gleichwohl nicht erwähnte. Steiner hob NietzschesÜbermenschenhervor, den er mit dem „Eigner“ Stirners identifizierte. Der Übermensch ist für Steiner der „von allen Normen befreite Mensch, der nicht mehr Ebenbild Gottes, Gott wohlgefälliges Wesen, guter Bürger u.s.w., sondern er selber und nichts weiter sein will – der reine und absolute Egoist.“[16]

Es gelang Steiner nicht, in der akademischen Philosophie Fuß zu fassen. Ein Habilitationsversuch im Jahre 1894 scheiterte.[18] Ernst Haeckel, der aus dem Umfeld Steiners um Vermittlung einer Stelle an der Universität Jena gebeten worden war, versagte jegliche Unterstützung.

Kurze Zeit arbeitete Steiner unter Elisabeth Förster-Nietzsche am Nachlass Nietzsches und war als Herausgeber der Werke im Gespräch. Im Rahmen dieser Tätigkeit erstellte er die erste Nietzsche-Bibliographie und das erste Verzeichnis von Nietzsches Bibliothek, das zur Grundlage aller später publizierten Kataloge wurde. Steiner konnte auch die noch unveröffentlichte Autobiographie Nietzsches, Ecce Homo, einsehen und durfte dem geistig umnachteten Denker bei einem Besuch am 22. Januar 1896 persönlich gegenübertreten. Nach einem Eklat um die Frage der Herausgeberschaft brach Steiner mit Förster-Nietzsche und machte 1900 als erster auf die zweifelhaften Machenschaften des Nietzsche-Archivs im Rahmen von dessen Nietzsche-Ausgabe aufmerksam. Steiner hatte sich nicht nur in einem Nietzsche-Buch, sondern auch in zahlreichen Zeitschriftenaufsätzen und Rezensionen als einer der ersten Vorkämpfer des damals noch nicht akzeptierten Nietzsche positioniert.

Seine publizistische Tätigkeiten

Einen Teil seines Lebensunterhalts bestritt Steiner weiterhin mit Herausgebertätigkeiten, etwa indem er von 1897 bis 1900 zusammen mit Otto Erich Hartleben das Magazin für Litteratur in Berlin herausgab. In dieser Zeit erschienen zahlreiche Aufsätze Steiners zu künstlerischen, philosophischen und politischen Themen. Seine seit etwa 1894 bestehende Bekanntschaft mit dem deutschen Dichter und Anarchisten John Henry Mackay wurde zu einer engen Freundschaft. Steiners Bekenntnis zum individualistischen Anarchismus[22] und eine Kampagne für Alfred Dreyfus[23] führten zu Leserprotesten und erwiesen sich als der Auflagenhöhe des Magazins abträglich.

Steiner befand sich zu dieser Zeit in ernsthaften finanziellen Nöten. Aus seinem Umfeld wurde bereits für seine Wiener Zeit berichtet, er habe in einer „elenden Wohnung [gelebt und sei] oft geradezu am Verhungern“ gewesen. So schlecht sei es ihm auch bis in die Weimarer, ja auch Berliner Zeit gegangen. Zudem ist eine Zerrüttung des Lebenswandels überliefert. Steiner zechte nächtelang mit seinen Dichter-Freunden, teilweise sei er erst am nächsten Nachmittag nach Hause gekommen. Rosa Mayreder, die Vertraute aus der Wiener Zeit, meinte sogar, er sei Alkoholiker. Erst ab der Jahrhundertwende habe er sich „ganz fest in die Hand genommen und sei der geworden, als den ihn die Welt heute kennt“. Steiner wandte sich in den ersten Berliner Jahren proletarisch geprägten Außenseiterkreisen zu. Seine Kontakte reflektierten das Motto, welches er 1899 für sein Magazin gewählt hatte: „Vielseitigkeit und Vorurteilslosigkeit“ (Anm: oder Vielseitigkeit und Ahnungslosigkeit?)

Auf die Zeit als Bohemien blickte Steiner selbst nur ungern zurück. 1904 bedauerte er in einem Brief an seine Frau, „sich auf den Dreck dieser jungen Leute“ eingelassen zu haben. es sei „ein ehrlicher Irrtum“ gewesen, den er „mit recht dreckigem Klatsch“ habe büßen müssen.

Steiners Aufstieg als Vortragsredner

Von Nietsche zu höheren Welten?

Als bekannter Nietzsche-Kenner war Steiner nach Nietzsches Tod (1900) als Vortragsredner über den radikalen Denker gefragt. Im September 1900 hielt er auch in der Theosophischen Bibliothek des Grafen Cay von Brockdorff in Berlin je einen Vortrag über Nietzsche und über „Goethes geheime Offenbarung“. Diese Vorträge wurden gut aufgenommen, und Steiner konnte gleich anschließend mit einer Vortragsreihe über Die Mystik beginnen (26 Vorträge bis April 1901). Es schlossen sich im nächsten Jahr Vorträge über Das Christentum als mystische Tatsache an.

 

Steiners erfolgreicher Aufstieg in der Theosophische Gesellschaft

Anm.: Er gab seine fruchtlose akademische Karriere auf und schloss sich der Theosophischen Bewegung an. Die TG verursachte einen starken Sinneswandel, wobei er letztendlich den Personenkult seiner Mitstreiter nicht unterstützte. Hier zeigte sich ebenso wie zuvor, dass er seine eigene Sichtweise in die Welt zu tragen beabsichtigte, als Generalsekretär spielte er eher eine untergeordnete Rolle, was ihm wohl weniger behagte.

Bald waren die Theosophen, denen Steiner bis dahin ablehnend gegenübergestanden hatte, sein wichtigstes Publikum, bei dem er durch seine Reden sogar seinen Lebensunterhalt bestreiten konnte. Als 1902 eine Deutsche Sektion der Theosophischen Gesellschaft gegründet wurde und sich die deutschen Theosophen nicht auf einen Vorsitzenden einigen konnten, war Steiner der Kompromisskandidat. Steiner wurde zum Generalsekretär gewählt, weil man sich auf kein „älteres Mitglied als Kandidaten für dieses Amt einigen konnte“.[30]

Die Theosophische Gesellschaft (TG) war eine esoterische, teils als obskur geltende Vereinigung, in der sich global Menschen zusammenschlossen, die auf der Suche nach einem neuen spirituellen Weltbild waren. Die Lehren der 1891 verstorbenen Mitbegründerin Helena Petrovna Blavatsky spielten dabei eine tragende Rolle. Die Deutsch-Ukrainerin hatte einen stark durch östliche Philosophien beeinflussten Okkultismus vertreten und gilt heute als die bedeutendste Wegbereiterin der „modernen“ Esoterik gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Schon zu Lebzeiten waren ihr aber auch – vor allem im Zusammenhang mit Briefen fraglicher Herkunft, die von indischen Meistern stammen sollten – betrügerische Machenschaften vorgeworfen worden. Ihre Nachfolgerin in der Leitung der TG, Annie Besant, war vor allem dem Hinduismus zugewandt.

Steiner outet sich als Hellseher

1904 wurde das Buch Theosophie: „Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung“ veröffentlicht. Er knüpfe an die Lehre von Johann Gottlieb Fichte sprach er darin von einem „geistigen Auge“, das es ermögliche, neben der gewohnten physischen Welt noch eine seelische und eine geistige Welt wahrzunehmen und zu erforschen. Während traditionelle Esoteriker die okkulten Erkenntnisse als über ein Lehrer-Schüler-Verhältnis vermittelte „Einweihung“ ansahen, wollte Steiner zu einer selbstbestimmten Erkenntnisleistung anleiten. Diese Anleitungen vertiefte er in der Aufsatzserie Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten? (1904/05).

In der parallel begonnenen Aufsatzserie Aus der Akasha-Chronik (1904–1908) griff Steiner nun vermehrt Themen aus der Lehre Blavatskys und anderer ihr nahestehender Okkultisten auf, darunter die Lehre von den „Wurzelrassen“. Trotz einzelner Abweichungen und eigenständigen Schwerpunktsetzungen hatte sich Steiner anscheinend den Grundrahmen der theosophischen Weltsicht zu Eigen gemacht.

1910 erschien das Buch “ Die Geheimwissenschaft im Umriss heraus – ein Titel, der sich an Blavatskys Hauptwerk Die Geheimlehre (The Secret Doctrine, 1888) anlehnt. Er lehnt die Blavatksky Terminologie weitgehend ab, stattdessen werden abendländische Themen wie die christliche Hirarchienlehre aufgegriffen.

Anm.: Man sieht auch hier, dass er sich vorhandener Ideologien bediente, die er nach seinen augenblicklichen geistigen Erkenntnissen nach formte. Man kann nur vermuten, was in Steiner vorgegangen sein mag, zu meinen, dass er Zugang zu anderen Dimensionen hat.

Alsbald nahm er richtig Fahrtwind auf, Steiner schrieb als eine seiner „geistigen“ Wahrnehmung zugängliche „Schrift“. Zitat: Damit verband er den Anspruch, er könne vergangene Ereignisse übersinnlich wahrnehmen; Anm.: Das wirkt sehr bedenklich, welcher Geist der TG hat ihn fortan beseelt oder beschattet?

Jedes vorhandenes Geistesfeld trägt eigene Informationsfelder. Zu welcher Quelle hatte er seine persönliche Öffnung? Bei den vorherigen Publikationen bewies er keine hellseherischen Fähigkeiten. Man könnte behaupten, dass es Steiner zur damaligen Zeit erheblich an menschlichem Unterscheidungsvermögen litt, als Beispiel möge Nietzsche dienen. Welche Einflüsse und evtl. Einweihungen bekam er durch die TG?

Weiter mit Wiki: 1913 beschrieb er diese Fähigkeit als einen „nach rückwärts gerichteten hellseherischen Blick“. Auch an anderer Stelle nahm Steiner wiederholt für sich in Anspruch, seine „Geistesforschung“ basiere auf einer angeborenen Fähigkeit zur Hellsichtigkeit. Diese Empirie des Übersinnlichen, in der der menschliche Geist nicht nur in Begriffen und Ideen gedacht, sondern unmittelbar erfahren werden könne,

(Anm.: Wenn Steiner meinte, dass man die Empirie des Übersinnliche nicht denken, sondern erfahren, selbst erleben kann und muss, wo ist seine angeboren Hellsichtigkeit vorher gewesen? Selbst wenn diese Gabe ihm innewohnte, hätte er einiges besser erkennen können, selbst auf dem Wege des eigenen Entwicklungsweges. )

Ein anderes Mal behauptet er, dass Das Geistige müsse aber den Kriterien der Wissenschaft unterworfen werden, um „Geisteswissenschaft“ in dem von ihm intendierten Sinne zu werden. Als Grundlage seiner „geisteswissenschaftlichen“ Darstellungen unterschied Steiner mehrere Erkenntnisstufen. Neben der gewöhnlichen Erkenntnis gebe es demnach die „imaginative“, die „inspirative“ und die „intuitive“ Erkenntnis. Sie wurde die Grundlage für die Klassen von Steiners „Esoterischer Schule“, in der er privat Schüler in „geisteswissenschaftlicher“ Erkenntnis ausbildete. Durch strenge Schulung lassen sich dieser Lehre zufolge immer höhere Erkenntnisstufen erreichen, die einen erkenntnismäßigen Zugang zur übersinnlichen Welt ermöglichen. Diese „Geisteswissenschaft“ soll laut Steiner Menschen dazu befähigen, die physische Welt in ihrem Zusammenhang mit der „geistigen“ Welt zu verstehen und aus diesem Verständnis heraus die Welt zu gestalten. Von diesem Standpunkt aus verknüpfte Steiner seine frühen Ansätze eklektisch zu einer „Philosophie der Denk-Erfahrung“.

Steiner als Freimaurer wie Goethe?

1907 wurde ein zweites Seminar gestaltet, das eher rituell ausgerichtet war. Für sie adaptierte Steiner den Memphis-Misraïm-Ritus, ein irreguläres freimaurerisches Hochgradsystem, in dem er auch selbst Mitglied wurde. In diesem Zusammenhang kam Steiner auch in Kontakt mit dem deutschen Okkultisten Theodor Reuss. Ob er auch Mitglied in dessen sexualmagischen Ordo Templi Orientis wurde, ist umstritten.

(Anm: Er war Mitglied des sexualmagischen Ordo, man kann davon ausgehen, dass er zumindest Einblick in dessen Aktivitäten hatte). Beide Klassen arbeiteten bis 1914, die dritte, die die Schüler in ihrem täglichen Berufsleben schulen sollte, kam anscheinend nicht zustande. (Da war wohl auch für fortgeschrittene Steiner Schüler zu viel Magie im Spiel). Steiners Tätigkeit in der TG bestand vor allem im Halten von Vorträgen, in der Herausgabe einer eigenen theosophischen Zeitschrift (Luzifer, später Lucifer-Gnosis) und im Verfassen von Büchern. (Wiki Anthroposophie)

Verbandskonflikte mit der Theosophischen Gesellschaft

Über die Jahre kam es zu einer zunehmenden Entfremdung zwischen der Weltorganisation der TG und den deutschen Sektionen und Logen. Steiner war ein wesentlicher Protagonist in dieser Auseinandersetzung mit der TG.

Man braucht nicht unbedingt diesen Absatz lesen, daran zeigt sich jedoch das wesentliche Fundament der zukünftigen Esoterischen und der New-Age Bewegung. Mit Annie Besants Behauptung, die Mahatmas wären am Totenbett von Blavatskys Nachfolger Henry Steel Olcott erschienen (Spuk?) und hätten sie als Nachfolgerin bestimmt. (Das war selbst Steiner zu viel) Daraufhin trennte er seine eigene Esoterische Schule von der der TG. Die nächste Krise entstand, als einige Vertreter der TG – allen voran Charles Webster Leadbeater – den sechzehnjährigen Jiddu Krishnamurti im Jahre 1911 als kommenden Maitreya (Weltlehrer) propagierten und dieser in manchen Kreisen als „Reinkarnation Christi“ aufgefasst wurde. Steiner lehnte den zunehmenden Kult um Krishnamurti und den in diesem Zusammenhang gegründeten Order of the Star in the East ab. Der Vorstand der deutschen Sektion bat die Mitglieder des „Ordens“, entweder aus dem Orden oder aus der deutschen Sektion auszutreten und forderte in einem Telegramm den Rücktritt Annie Besants als internationale Präsidentin der Theosophischen Gesellschaft Adyar. Diese löste am 7. März 1913 die von Steiner geleitete deutsche Sektion formell auf. An ihre Stelle trat eine erneuerte deutsche Sektion unter Leitung von Wilhelm Hübbe-Schleiden.

Anm.: Rückwirkend erscheint er mit seiner medialen Begabung auch auf der Suche nach „der“ ultimativen Wahrheit zu sein, wie viele andere Wahrheitssucher vor und nach ihm auch. Jeder aus einem bestimmten Blickwinkel, Seelenmuster und Seelenreife. Steiner hatte die Absicht seine Thesen auf eine für die Nachwelt nachvollziehbare, wissenschaftliche Grundlage zu hinterlassen. Teilweise ist es ihm gelungen, teilweise mischen sie sich mit seinen Visionen, die mit der Steiner`schen Logik mehr oder weniger gelungen, vermengt wurde.

Seine Logik erscheint sehr abstrakt, für Normal-Denker schlecht nachvollziehbar, da muss man bei ihm schon länger üben, um in seine Geisteswelt einzutauchen und zu begreifen.

Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft

Steiner gründete 1912 die Anthroposophischen Gesellschaft es traten die meisten der 2500 ehemaligen Mitglieder bei, (Anm.: So viel Spuk, spiritueller Größenwahn, Besserwisserei und Zwistigkeiten konnten sie wohl auch nicht vertragen, das half Steiner zu einen guten Start seiner eigenen Organisation, der Anthroposophischen Gesellschaft) und innerhalb Jahresfrist kamen über 1000 weitere Mitglieder dazu. In der neuen Organisation hatte Steiner nicht mehr selbst die Leitung inne – den Vorstand bildeten Marie von Sivers, (interessante Persönlichkeit und zweite Ehefrau Steiners) , dem Theosophen Michael Bauer und Carl Unger als ehemaliges TG Mitglied und als neuer Organisator–, er war aber der wichtigste Vortragsredner und Ehrenpräsident.

Der späte Steiner

Anm.: Die Zeit in der Anthroposophischen Gesellschaft erwies sich für Steiner als ausgesprochen produktiv. Er trat in den unterschiedlichsten Lebensbereichen mit eigenen Ideen hervor, die heute wieder bestehen.

Nach dem Bruch mit der Theosophischen Gesellschaft veränderte Steiner auch den terminologischen Rahmen seiner Lehre. Dabei warAnthroposophiejedoch im Wesentlichen nur eine andere Bezeichnung für das, was er bis zum Ausschluss aus der Theosophischen Gesellschaft als „Theosophie“ vertreten hatte. Seine Bücher Theosophie (1904) und Geheimwissenschaft im Umriß (1910) blieben insofern auch die Standardwerke der Anthroposophie. In Neuauflagen von Steiners bisherigen Werken wurde die Bezeichnung „Theosophie“ weitgehend durch „Anthroposophie“ oder „Geisteswissenschaft“ ersetzt. Statt auf indische Weisheitslehren stützte sich Steiner von nun an westliche esoterische Lehren auf das Rosenkreuzertum und eine „Christosophie“, in deren Zentrum das „Mysterium von Golgatha“ stand. Gleichwohl blieben auch in der Anthroposophie östliche Spuren erkennbar, wie etwa die Karma- und Reinkarnationslehre oder Steiners Vorstellungen eines künftigen spirituellen Übermenschen („Homo divinus“), die er mit Rassenvorstellungen verband.

 

Das erste Goetheanum

Das zweite Goetheanum in Dornach (1928 bis heute)

Steiner als Vertreter neuer Kunst

Der späte Steiner wandte sich verstärkt Kunst und Architektur zu (mit Einfluss seiner Ehefrau Sivers). Von 1913 bis 1922 entstand das Goetheanum als Zentrum der Anthroposophischen Gesellschaft und Sitz der geplanten Freien Hochschule für Geisteswissenschaft. Der Holzbau brannte in der Silvesternacht 1922/23 ab (die zeitgenössische Presse vermutete Brandstiftung seitens militanter Steiner-Gegner), entwarf Steiner ein zweites, größeres Goetheanum aus Beton, das 1928, also erst nach seinem Tod, fertiggestellt wurde. Der expressive Baustil des aus Stahlbeton gefertigten neuen Goetheanums im Gegensatz zu seinem impressionistisch geprägten Vorgänger zeigt, dass Steiners Architekturstil binnen weniger Jahre einen radikalen Wandel erfuhr (Anm.: Auch eine typische Charaktereigenschaft Steiners, der innere Lebensfilm in immer wandelnder, radikaler Form) Dieser Stil sollte – unter anderem unter dem Stichwort Organische Architektur – eine weit verzweigte Wirkung auf die moderne Architektur entfalten.

Steiners politische Bestrebungen

Steiner, der bereits vor und während des gelegentlich im Austausch mit führenden Politikern gestanden hatte, wirkte besonders nach Kriegsende auch auf politischer Ebene. So publizierte er 1919 einen „Aufruf an das deutsche Volk und an die Kulturwelt“, den auch Hermann Bahr, Hermann Hesse und Bruno Walter unterzeichnet hatten. In dieser Zeit trat er für klassische Anliegen eher konservativer und nationaler (Nationalsozialist?) Kreise ein. Vor allem die Kriegsschuldfrage war ihm ein politisches Anliegen. So wirkte er 1919 an der Herausgabe einer politischen Broschüre unter dem Titel Die ‚Schuld‘ am Kriege mit, um die öffentliche Meinung im Vorfeld der Friedensverhandlungen in Versailles zu beeinflussen. Bei dem Dokument handelte es sich um die bereits 1914 niedergelegten Erinnerungen von Generalstabschef Helmuth von Moltke, in denen dieser das Versagen des Kaisers vor Kriegsausbruch beschrieben hatte. Sie erschien 1922. Im Kampf gegen den Kriegsschuldvorwurf an Deutschland finanzierte Steiner eine verschwörungstheoretische Schrift, in der Freimaurern, Juden und Theosophen die Schuld am Ersten Weltkrieg angelastet wurde. Diese Schrift des Okkultisten Karl Heise, die mit einer Einleitung Steiners versehen war, wurde später von den Nationalsozialisten rezipiert.[47]

Tod 1925 und Beisetzung 1992

Im Jahre 1924 zog der chronisch erschöpfte Steiner aus dem mit seiner Frau bewohnten Haus Hansi[ aus und richtete sein Sterbelager im Atelier der Schreinerei ein, wo er Zugriff auf seine Bücher und Arbeitsmaterialien hatte. Am 1. Oktober 1924 bezog seine Geliebte Ita Wegman ein Nebenzimmer im Atelier, um den Kranken pflegen und medizinisch versorgen zu können. Am 29. März 1925 informierte Wegman Steiners Ehefrau, die sich auf einer Eurythmie-Reise befand, über den desaströsen Gesundheitszustand ihres Mannes, doch die unverzüglich Anreisende fand ihren Mann nicht mehr lebend vor.[52] Steiner starb am 30. März 1925 nach mehrmonatiger schwerer Krankheit in Dornach in der Schweiz. Über die Todesursache und über die Art der vorangegangenen Erkrankung gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Erwogen werden Prostata- oder Magen-Darm-Krebs oder eine Vergiftung. Steiners Leichnam wurde gegen seinen Willen verbrannt.

Die Zeit nach seinem Ableben

Für den Fall seines Ablebens hatte Rudolf Steiner in Bezug auf die Anthroposophische Gesellschaft und die Hochschule keine Anweisungen gegeben. Der fünfköpfige Vorstand der Gesellschaft, den Steiner erst gut ein Jahr zuvor berufen hatte, war ratlos und zerstritt sich bald. Am 1. November 1935 wurde die Anthroposophische Gesellschaft in Deutschland per Dekret Reinhard Heydrichs verboten. In seinen Lebenserinnerungen behauptete Erich Ludendorff, dem die Anthroposophie als Teil einer jüdisch-freimaurerischen Weltverschwörung erschien,[29] sogar eine „gefährliche“ Unterwanderung nationalsozialistischer Kreise. Gemäß einer Anordnung von Rudolf Heß durften Waldorfschulen bis 1940 keine Einschulungen mehr vornehmen. Nach dem Krieg wurden die im Dritten Reich verbotenen anthroposophischen Aktivitäten auch in Deutschland und Österreich bald wieder aufgenommen.

Der Konflikt um die Rechte an Rudolf Steiners Werk spitzte sich jedoch weiter zu. Im Vergleich zu diesen Erfolgen diverser von Steiner angestoßenen oder später aus der Anthroposophie hervorgegangenen praktischen Initiativen und Anwendungen blieb das allgemeine Interesse an der Anthroposophie selbst lange eher gering (Man hatte in der Nachkriegszeit andere Sorgen). Seit den 1980er Jahren ist jedoch eine – wie Gerhard Wehr schrieb– „erstaunliche Renaissance“ zu beobachten. Die Waldorfschulen expandierten (im Mai 2015 laut Selbstdarstellung weltweit 1063 Schulen in 60 Ländern), die Waldorfkindergärten (im November 2015 laut Selbstdarstellung ca. 2000 weltweit), Anthroposophischen Medizin und der ebenfalls durch Rudolf Steiner angeregten biologisch-dynamischen Landwirtschaft (hierzu die Marke Demeter) verlief von diesen Schwierigkeiten weitgehend unberührt. 1960 wurde in Bochum auch eine Bank mit anthroposophischer Zielsetzung begründet (GLS Gemeinschaftsbank). 1969 entstand das anthroposophische Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke als erste Einrichtung dieser Art in Deutschland. 1973 wurde in Alfter die anthroposophisch orientierte Alanus Hochschule eingerichtet, seit 2002 eine staatlich anerkannte Kunsthochschule. Auch die 1983 gegründete Universität Witten/Herdecke, Deutschlands älteste Privatuniversität, hat überwiegend anthroposophische oder der Anthroposophie nahestehende Urheber (Gerhard Kienle, Konrad Schily, Herbert Hensel). Zurzeit sind nach Aussagen der Anthroposophischen Gesellschaft weltweit über 10.000 anthroposophische Einrichtungen in 103 Ländern tätig. Quelle: Anthro- Wicki

Anm.: Als Ursache seines Erfolgs kann wohl eine steigende Unzufriedenheit mit staatlicher Einrichten sein.

Steiners Widersprüche unter der Lupe betrachtet

Der späte Steiner wollte sein theosophisch und anthroposophisch geprägtes Werk der Jahre ab 1900 als konsequente Weiterentwicklung seines bis dahin entstandenen philosophischen konsequente Weiterentwicklung seines bis dahin entstandenen philosophischen wissen. Alle Widersprüche bezeichnete er an verschiedenen Stellen als „scheinbar“ oder „vordergründig“. In seinen unter dem Titel Mein Lebensgang veröffentlichten autobiographischen Notizen, die allerdings nicht immer zuverlässig sind, zeichnete Steiner das Bild einer folgerichtigen geistigen Entwicklung. Demgegenüber sehen viele Beobachter bei ihm um 1900 eine tiefe geistige Zäsur, die sich unter anderem an seiner veränderten Haltung gegenüber dem Christentum zeigen lässt. Ein Zeitgenosse sprach rückblickend von einer „halsbrecherischen Kurve seines Geisteslebens“, der Biograph Gerhard Wehr von „Krise und Wandlung“. Steiner, so der Chronist weiter, habe um die Jahrhundertwende eine „innere Wendung [vollzogen,] deren Interpretation dem Biographen manche Schwierigkeiten bereitet“. Ein weiteres Beispiel für von Steiner im Nachhinein übertünchte Disparitäten sind Schilderungen Steiners zu seinem Verhältnis zu Nietzsche, die David Marc Hoffmann als falsch nachgewiesen hat.

Der frühe Steiner war als Individualist, Positivist und Freidenker hervorgetreten, der sich nicht scheute, sich auch auf skandalumwobene Philosophen wie Stirner, Nietzsche und Haeckel zu berufen. Sein Freidenkertum gipfelte in einer Verächtlichmachung von Religion und Glauben. Dem Christentum maß er geradezu pathologische Züge bei. Der Glaube an Gott und Christus erschien Steiner als Zeichen krankhafter Schwäche, der er ein „gesundes menschliches Denken“ gegenüberstellte. Ein gesundes menschliches Denken hält sich aber an diese Welt. Es kümmert sich um keine andere.“ An anderer Stelle hatte er geschrieben, der Mensch der Zukunft werde „nicht mehr glauben, daß Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat, ihn von sündiger Schmach zu befreien, er wird aber einsehen, dass unzählige Himmel da sind, um ihn zuletzt hervorzubringen und sein Dasein genießen zu lassen“. Solche Sätze erscheinen wie ein Nachhall von Nietzsches Kritik am christlichen Glauben, wie dieser sie unter anderem in Der Antichrist – Fluch auf das Christenthum niedergeschrieben hatte. Dort hieß es etwa: „Das Christentum war bisher das größte Unglück der Menschheit“ oder: „Das Christentum hat die Partei alles Schwachen, Niedrigen, Missratenen genommen, es hat ein Ideal aus dem Widerspruch gegen die Erhaltungs-Instinkte des starken Lebens gemacht.“ Dieser Angriff Nietzsches auf das Fundament christlicher Glaubensinhalte hatte den jungen Steiner tief beeindruckt. Einer Briefpartnerin schrieb er: „Ist Ihnen Nietzsches Antichrist vor Augen gekommen. Im Magazin für Literatur veröffentlichte Steiner noch 1898 den bekenntnishaften Satz: „Wir wollen Kämpfer sein für unser Evangelium, auf dass im kommenden Jahrhundert ein neues Geschlecht entstehe, das zu leben weiß, befriedigt, heiter und stolz, ohne Christentum, ohne Ausblick auf das Jenseits.“ Nur zwei Jahre später trat ein gewandelter Steiner vor die Theosophen und sprach über die „mystische Tatsache des Christentums“.

Die tiefe geistige Zäsur in seinem Leben, die um die Jahrhundertwende erklärte er so:… dass ich auch da untertauchen musste in eine Gedankenwelt, die mir zur geistigen Prüfung wurde. Steiners geistige Wende war radikal. Hatte er Stirner anfangs als „den freiesten Denker“ bezeichnet, „den die neuzeitliche Menschheit hervorgebracht hat“, wurde er für ihn zu einem „furchtbar deutlich sprechenden Symbolum der untergehenden [bürgerlichen] Weltanschauung“. Auch Nietzsches Antichrist wurde nun als Inbegriff des Satanischen betrachtet. Seine Kapitel hätten einen „oftmals so teuflischen Inhalt“, meinte Steiner und schrieb sie Ahriman zu, dem bösen Gott des Parsismus, der in seiner Interpretation der Menschenseele den Zugang zur seelisch-geistigen Welt versperren möchte, um ihr Bewusstsein mit materialistischen Versuchungen an die physische Leiblichkeit zu ketten.

Der Biograph Gerhard Wehr kommentiert: „Es gibt mancherlei Hinweise auf ein Wandlungsgeschehen, das Steiner in den ersten Berliner Jahren zu bestehen hatte. Er selbst hat diesen als eine ‚intensivste geistige Prüfung‘ empfundenen Lebensabschnitt mit einer ‚Höllenfahrt‘ verglichen, der er nicht ausweichen durfte. Und so sehr Steiner großen Wert auf die Feststellung einer inneren Kontinuität legte, diese tiefgreifende Wandlung hat er nie geleugnet.“ In dieser Zeit hatte Steiner, der frühere Kritiker von Offenbarungsreligionen, nach eigenen Angaben eine Art christliches Erweckungserlebnis, das er mit dem „geistigen Gestanden-Haben vor dem Mysterium von Golgatha in innerster, ernstester Erkenntnis-Feier“ umschrieb. In seinen Erinnerungen schrieb Steiner: „Ich fand das Christentum, das ich suchen musste, nirgends in den Bekenntnissen vorhanden. Ich musste mich, nachdem die Prüfungszeit mich harten Seelenkämpfen ausgesetzt hatte, selber in das Christentum versenken, und zwar in der Welt, in der das Geistige darüber spricht.“ Gerhard Wehr hält ein „neuzeitliches Damaskus-ErlebnisSteiners für naheliegend.

Abschlussworte: Mein Ansinnen ist, ihn in kurzer, zusammenhängender und komprimierter Form auch als Mensch hinter der Bühne etwas bekannter zu machen. Steiner der Hellseher, Wendehals oder nur einfach ein Mensch im Wandel seiner Lebenszeit mit Machtanspruch?

Es tat mir gut, mich dieser Seele durch seinen Lebenslauf mehr anzunähern. Ich kannte sein Wirken nur mittels einzelner Schubladen, sei es durch einige Bücher, seine Pädagogik, die vielen Einrichtungen und Abschnitte seiner Weltanschauung. Dahinter stand ein einzelner Mensch, deshalb finde ich es wichtig, dass man seinen Lebenslauf einmal näher betrachtet. Möge die Leserschaft daraus eigene Einsichten und Konsequenzen ziehen, zum eigenen „richtigen“ Denken mit Unterscheidungsvermögen. Man lasse sich nicht durch viele neue Geschichten wieder in die Irre leiten. Danke für euer Durchhaltevermögen bis hierher.

https://de.wikipedia.org/wiki/Anthroposophie#Kritik

https://anthrowiki.at/Rudolf_Steiner

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  • Sonnenblume und Margarete:

    Kommentar Sonnenblume – hier her verschoben

    Hi Maxima,

    Alles was du erlebst hast bei dieser Arbeitsstelle ist kennzeichnend
    und “typisch” für die energetische Qualität dieser “Geisteswissen-
    schaft”, wie sich die Anthroposophie selbst beschreibt.

    Ich war ab Ende der 80er Jahre selbst jahrelang in diese Megafalle
    geraten. Habe jahrelang Steiner’s Bücher ( so um die 30 Stück)
    intensiv studiert und ich fand’s zuerst megaspannend, denn es ist
    unglaublich, was dort alles geschrieben stand. Ich bemerkte
    deshalb nicht, wie mir schleichend immer mehr Energie geraubt
    wurde, bis ich in eine ernste Depression hineingeraten war.

    Die Literatur ist so aufgebaut, daß man sehr angestrengt mental
    herausgefordert wird, um sie überhaupt zu verstehen. Sie ist
    absolut mental konzentriert, also zielt direkt auf das Denken
    und zieht damit den Bewusstseinsfokus aus dem Herzen heraus und
    lenkt und zieht es in den Kopf bzw. in das Programm-Ego hinein.
    Diese Literatur entzieht einem sozusagen die Herzenswärme und
    produziert Gedankenkälte. Dadurch entsteht das bei den
    Anthroposophen oft bemerkte “Kühle” oder “Kälte” in ihrer
    Umgebung. Oft sind diese Leute auch sehr blass. Sie strahlen
    keine Freude und Wärme aus.
    Genauso ist es mir selbst auch ergangen.

    Dies in aller Kürze dazu. Darüber könnte ich noch seitenweise
    schreiben. Nach Überwindung der Depression hatte ich dann alle Bücher verbrannt.

    Deine Erfahrungen passen also exakt dazu. Am besten ist es, sich
    von diesen Leuten fernzuhalten, denn es sind alles Energievampire.
    Wir haben hier im Ort einen anthroposophischen Laden und wenn
    du da eine Weile drin warst, dann bist du reif für die Insel…..

    Dieser Rudolf Steiner wirkt leider aus der Astralwelt
    immer noch auf die Leute ein. Er hat sich als Channelmedium keine
    geringere als in den 90er Jahren eine Esotherik-Ikone names
    PennyMcLean ausgesucht, ( auch bekannt als Sängerin der weltbekannten Pop-Gruppe der 80er Jahre “Silver Convention”)

    Die Frau verbreitet nun weiter dieses Lehre seit Ende der 80er
    Jahre.( ich war Mitte der 90er Jahre sogar ein mal auf einem ihrer
    Wochenendworksshops und habe live erlebt, wie sie ihn channelt.
    Grauselig!)

    MARGARETE – hier her verschoben
    Liebe sonnenblume:
    08.10.2019 um 00:25 Uhr
    Deine Beschreibung zu Steiner und Mc Lean ist sehr treffend zusammengefasst! Sie erzählte mal, dass Steiner sich schon länger in Frankreich wieder reinkarniert hat.

    Mich würde interessieren wie sie ihn gecannelt hat, so etwas erfährt man selten in der Öffentlichkeit.
    Sie und Burkhard sind wahre Überzeugungstäter, den sie glauben die nötige intellektuelle Sichtweise zu haben. Obwohl beide auch gute Themen haben. Ich glaube auch nicht, dass man mit der wissenschaftlichen Steiner-Denke spiritueller wird. Da gibt es die manipulierbaren Dunndödel,die nie über den eigenen Tellerrand herauslugen und die “spirituellen Wissenschaftler” mit der “richtigen” Steiner-Sichtweise. Es gibt viele Wege, die verschiedene Menschen (eine Weile) ansprechen – möge jeder letztendlich seinen Weg finden.


    Antwort SONNENBLUME

    Hallöchen Margarete,

    “Mich würde interessieren wie sie ihn gecannelt hat, so etwas erfährt man selten in der Öffentlichkeit.”

    In ihren Buch “Alltag mit den Schutzgeistern” schrieb Penny McLean
    ausführlich, wie sie das Channeln erlernte und wie sie zu dem
    Kontakt zu Rudolf Steiner kam.

    Es ist das 3. Buch , das sie über die Schutzgeister schrieb.
    Die ersten beiden hieße “Kontakte mit deinem Schutzgeist” und
    diese Titel lockten mich an. Ich las alle 3 aus dieser Trilogie.

    Die ersten beiden Bücher waren noch sehr schön zu lesen, ihr Schreibstil war heiter und locker und noch sehr authentisch.
    Als ich dann ihr 3. Buch anfing zu lesen, dachte ich, mich
    “tritt ein Pferd”. Sie war wie verwandelt. Ihr Art zu schreiben
    war völlig verändert, ihre Heiterkeit verschwunden und ihre
    Ausstrahlung sachlich und kühl. Die Erklärung fand sich dann später
    im Buch, als sie schrieb, daß die Rudolf Steiner channelte und
    er ihr den Inhalt diktierte. Der Einfluß dieser Archonten-Wesenheit
    war so stark, daß es zu einer eklatanten Persönlichkeitsveränderung
    kam, zumindest solange diese Wesenheit in ihren geöffneten Kanal
    kam und in ihr Verstandes-Ego eindrang und das Denken und Diktieren
    übernahm.
    An der Sprachweise des 3. Buches war die Eigenart, wie Rudolf Steiner schrieb, deutlich zu erkennen. ( ich kannte ja seinen Stil aus ca. 30 von ihm gelesen Büchern sehr gut.)

    Diese sprunghafte Verändern in ihrem Wesen konnte ich dann auf einem
    Workshop von ihr live erleben, denn sie channelte dann R.Steiner
    live.

    Sowas hatte ich bis dahin noch nie erlebt. Aus einer eher schüchtern
    wirkenden Menschen geschah in dem Augenblick, wo sie quasi übernommen wurde, eine drastische Veränderung ihres Ausdrucks in
    jeglicher Hinsicht. Körperhaltung und Gesichtsmimik wurden hart und
    streng ,ihre Stimme wurde laut, kalt und bestimmend ja richtig
    herrisch. So etwas aus einer kleiner zierlichen Frau zu hören war
    beeindruckend bis schockierend.

    Diese Wesensveränderungs während eines Channelings bewirkte
    bei mir so einiges und mein Interesse an ihr brach völlig zusammen.
    Offensichtlich war ich hier nicht der Einzige, denn man hörte
    dann im Laufe der Zeit immer weniger von ihr. Neulich sah ich
    sie in einem neueren You Tube-Video und erkannte leider sofort,
    daß sie immer noch unter diesem Fremdeinfluß steht. Eigentlich
    traurig, wenn man an ihr ursprüngliches Wesensausdruck denkt, die sie einmal war.

  • Kastanienbaum:

    Zu ‘Rudolf Steiner und seine Mission Anthroposophie’

    Bevor das Thema Anthroposophie hier aufkam, habe ich dreimal einen ziemlich langen Kommentar diesbezüglich verfasst und immer wieder gelöscht. Dinge in gewissen Kreisen darzulegen, ruft jeweils Verteidiger, Verfechter, Miesmacher, notorische (gleichzeitig manchmal undifferenzierte, naive, ewigstänkernde, aus Angst überreagierende, fremdbestimmte, indoktrinierte) Kritiker auf den Plan. Derweilen wird man völlig falsch verstanden oder eingeschätzt und in unzutreffende Schubladen gesteckt. Nun fällt es mir leichter, mich euren Einschätzungen, Wahrnehmungen und Erfahrungen anzuschliessen. Es handelt sich meinerseits um eine starke Verallgemeinerung, um eine vorhandene Grundtendenz zu skizzieren.

    Auch ich habe zwei Jahre mit und für Anthroposophen gearbeitet und das Umfeld damals bildlich und energetisch als Mikrokosmos empfunden. Wenn ich daran und an die Anthroposophie als Gebilde denke, erscheint immer wieder die Metapher eines eher düsteren, also nicht hell erleuchteten „Zirkuszeltes“, in dem man sich im Kreise dreht, es nur einen Eingang und Ausgang und keine Fenster gibt, das nach oben zwar luftig ist, sich dann aber ohne Öffnung zusammenzieht. Die Einen tragen etwas vor, die Anderen schauen und hören dem zu, konsumieren es. Aber eben eine Öffnung oder Erweiterung irgendwohin gibt es nicht. In diesem Mikrokosmos fehlt die Verbindung zur und mit der inneren und äusseren Natur. Was zu denken, tun oder lassen ist, wird vorgegeben bzw. übernommen. Gefühle, Spontaneität, innere Führung (die weibliche Seite) finden wenig Platz.

    Über die anthroposophische Architektur lässt sich streiten, mir gefällt sie nicht so sehr. Sie wird zwar als organisch bezeichnet, weil die Formen fliessend sind und rechte Winkel möglichst vermieden werden – doch empfinde ich sie nicht als frei fliessend und immer wieder neu und individuell, sondern immer wieder gleich oder ähnlich, also vorgegeben. Das Goetheanum in Dornach am Dreiländereck! weist Grundrisse auf, welche auf die Freimaurerei zurückgehen inkl. der zwei Säulen im grossen Saal; das Heizgebäude stellt ein gefiedertes Phallussymbol dar. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemandem beim Anblick des energetisch eher gruseligen, im zweiten Anlauf gemauerten Goethanums das Herz aufgeht. Ich kann mir hingegen vorstellen, dass es auf einer geomantischen Leyline steht, von dem dann diese Energie ausgeht (ungeprüfte Annahme!), denn der ehemalige Kraftort Aesch liegt gleich nebenan.

    Was mir auffällt:
    Anthroposophen haben in Diskussionen m.E. oft Mühe, von ihrer übernommenen Doktrin unabhängige Thesen zu entwickeln, also irgendwas nachzuspüren, aufzunehmen und autonom zu kombinieren, worauf Steiner keinen Bezug genommen hatte. Also worauf Steiner in seinen Vorträgen nicht eingegangen ist, dafür haben sie wenig bis keine Wahrnehmung und was nicht in Listen und Schriften nachgeschlagen werden kann, darüber haben sie keine Meinung oder bekämpfen andere in deren Wahrnehmung und Auslegung. Was lässt sie mitunter so überheblich reagieren?

    Was mir gefällt:
    Das anthroposophische Heilwesen, WELEDA-Produkte, die biologisch-dynamische Landwirtschaft, die Verwendung natürlicher Materialien im Alltag, die Förderung künstlerischen Gestaltens, die Waldorfkindergärten und -schulen (bis zu einem gewissen Grad, bevorzuge Montessori) als Alternative zu den öffentlichen. Habe bestimmt weitere Bereiche vergessen…

    Was mir zu denken gibt:
    _die Überbetonung des vergänglichen ICHs, das nur in dieser Inkarnation und in den Zwischenwelten existiert, dann nicht mehr;
    _die Überbetonung des Denkens als Wahrheitsindikator, findet man zu neuen Einsichten und Erkenntnissen doch nicht primär über das Denken;
    _die grosse Abhängigkeit von Steiners Aussagen (Phänomen Versteinerung);
    _Goethes und Steiners Ausrichtung überhaupt (für Anthroposophen ein Tabu-Thema);
    _Steiner vertrat und verbreitete im Grunde Thesen, die inzwischen als gegenspielerisch entlarvt wurden, wie:
    wir „wachsen“ über das Leid, die Dunkelseite tut uns dadurch einen Gefallen, Reinkarnation gehört dazu und ist ein „natürliches Gesetz“;
    _Steiner verschwieg unsere tatsächliche Lage hier, obwohl er davon gewusst haben muss, denn Freimaurer und Illuminaten haben Zugang zu kosmologischem Wissen und zur Menschheitsgeschichte, zu Pflanzenheilkunde, zur Herrschaft auf diesem Planeten u.v.m.

    Was Fragen offen lässt:
    Zugutehalten muss man Rudolf Steiner, dessen Ausstrahlung auf Bildern ich stets als düster empfand, einen grossen Teil seiner Kenntnisse weitergegeben zu haben, mehr lag vielleicht einfach nicht drin. Ob er ursprünglich auf eigenen Impuls gehandelt hat oder im Auftrag zur Wegbereitung für das, womit wir heute konfrontiert sind, unterwegs war, bleibt für mich eine offene Frage. Denn wir wissen ja, dass stets nach demselben Prinzip vorgegangen wird: Veröffentlichung von Wissen an strategisch geeigneter Stelle mit gleichzeitigem Plafond, d.h. Verschweigen relevanten Hintergrundwissens. Es wird vermutet, dass Steiner schon so – also bei der Weitergabe umfangreicher Kenntnisse – bekämpft (durch Inbrandsetzung des ersten Goetheanums beispielsweise) und schliesslich vergiftet wurde.

  • Markus:

    …hmmm. ausgerechnet auch in der Biolandwirtschaft, (Demeter ) wird viel nach Steiner gelehrt u praktiziert…
    kann sich dann vlt negativ auf die Information der Lebensmittel auswirken? !?
    … mehr fällt mir grad ned ein. aber musste es loswerden… lg an alle Bewusstseinsreisenden

  • Kastanienbaum:

    Markus:
    09.10.2019 um 21:41 Uhr

    “…hmmm. ausgerechnet auch in der Biolandwirtschaft, (Demeter ) wird viel nach Steiner gelehrt u praktiziert…
    kann sich dann vlt negativ auf die Information der Lebensmittel auswirken? !?”

    NEIN, Biolandwirtschaft ist die natürliche, unverfälschte, ursprüngliche (Steiner hin, Steiner her). Unsere Vorfahren kannten nur Biolandwirtschaft. Alles aus dem Garten meiner Grossmutter – geb. 1897 – schmeckte köstlich. Sie wusste, wo wann was neben was zu pflanzen war.
    Heute wird Bio-Qualität als etwas Besonderes teuer vermarktet. Wir bezahlen dafür, dass die Produkte weniger vergiftet sind (“weniger” deshalb, weil so viel Gift rumfliegt).

  • Maggie:

    Danke an Margarete für die neue Zusammenfassung in einem einleitenden Beitrag. Wie immer schöpfen wir das meiste aus den Kommentaren!

  • Markus:

    …vielen Dank Kastanienbaum. Ich bin selber Biolandwirt. Ich weiß eben, das Landwirte die zum Demeter Verband beitreten wollen, sich mit der Lehre Steiners auseinander setzen müssen und vieles energetisches (u.a. auch mit orgon) in ihren Betrieben anwenden müssen…

  • Maxima:

    Nun ist diesem Thema ein eigener Beitrag gewidmet.
    DANKE AN Alle.
    Ich kann nichts Erhellendes dazu beitragen…nur die eigene Erfahrung.
    Natürlich sind viele positive Aspekte zu erkennen…
    Nach sehr langer Ehe trennte ich mich von einem ehemaligen Antroposophen…nun Frage ich mich…ob er daher so kalt und herzlos wurde…später von einer Psychologin als sog. ” Psychopath ” eingestuft.
    Für mich war diese Erkenntnis eine Erlösung…tragisch für ihn.
    Nun bin ich nochmals in diese Falle getappt…auf der Suche nach Harmonie und Erkenntnissen.
    Euch Mitreisenden sende ich Herzensgrüsse

  • Frances:

    Ich gebe Markus vollkommen recht. Demeter isr nicht einfach bio Landwirtschaft, sondern eine ganz eigene Art des Anbaus. Es wird sich nach Mond Zyklen und Sternen Konstellationen gerichtet. Eben nach der spirituell-dynamisch orientierten Chemie. Steiner bekam hellsichtig diese Eingebung des bio dynamischen Prinzips. Ich könnte mir auch durchaus vorstellen, dass Markus recht hat mit seiner Vermutung, dass sich diese Informationen negativ auf die Lebensmittel auswirken. Denn für mich ist das schon okkult. Wer weiß was für Energien sich da manifestieren. Zudem ist Demeter fast nicht erschwinglich.

    Weleda arbeitet genauso, also nach dem Demeter Prinzip.

    Herzensgruss
    Frances

  • Markus:

    …genau Frances. das kam mir auch jetzt erst in den Sinn. Ich kam auf Steiner zufällig über das Dokument ” der Bien und die wahre Aufgabe der Bienen” wo beschrieben wird man müsse 7Bienenkästen in ner Sternform aufstellen… (dokument is hier auch auf der HP) Das fühlte sich für mich “wiederspältig” an.. genauso wie ich irgendeine Ablehnung zu Demeterprodukten in meim tiefsten innern spüre.. ich konnte es lange nicht deuten,.. vlt kommt jetzt der Grund dafür ans Licht…
    Ich bin auch schon fast ein wenig auf diesen Zug aufgesprungen und hab mit orgon herumprobiert u Anbau nach Mond… wie gesagt es fühlte sich immer nur so “halbrichtig ” an.. und meist wenn ich nachm Mond was machen wollte machte mir das Wetter den Plan zunichte…

  • BirgitM:

    Interessant eure Diskussion zum Anbau, Kastanienbaum, Markus.

    Hab früher ne Zeitlang nach dem Mondkalender gesät, gedüngt, gepflegt, das hat sich damals bemerkbar gemacht. Ob das heute auch noch so wirkt nachdem wir höher schwingen, die Erde und die Pflanzen auch? Welchen Einfluß hat der Mond denn überhaupt noch auf uns? Meine Insassen sagen ‘keinen’ auf mich. Wie ist das bei euch?

    Gruß, Birgit

    • Maggie:

      Ich konnte früher bei Vollmond nicht schlafen – da habe ich mich vom Einfluss des Mondes abgesagt und war frei davon. Aber wie soll auch ein Mond, durch den man hindurch Wolken im Hintergrund erkennen kann, eine Wirkung haben? LOL! Ich war damals einfach nur konditioniert vom allgemeinen Glauben.

  • BirgitM:

    Frances, früher hat bei mir und meinen Kindern Weleda super gewirkt – viel besser als anderes. Selbst bei heftigem Zeugs (selbst Verletzungen) war’s immer das Beste. Heute mach ich mit Schwingungsenergie meine eigenen Salben, Öle etc.

  • Guten Tag liebe Freunde der Wahrheit.

    Den Ausführungen zu Rudolf Steiner kann ich mich nur anschließen. Vor ca. 40 Jahren als angehender “Dreißiger” hatte ich Beziehungen zur Gesellschaft in Neustadt/Wstr. Nachdem mir auf meine Fragen nur ausweichende Antworten gegeben wurden, in Floskeln “Aber Rudolf Steiner hat gesagt..” gesprochen wurde habe ich das Ganze abgehakt und ging “Mein Leben” ohne die Weisheiten der Theosophischen Gesellschaft. Ich lernte Rosenkreuzer und Freimaurer kennen. auch denen ist viel der Mystik und Kenntnis darum abhanden gekommen.

    Nun wurde ich durch Axel Burkhardt erneut auf Steiner aufmerksam.
    Es hat alles seine Berechtigung und nach meinem Gefühl kann sich ja jeder ent-scheiden wie er/sie es möchte. Auch Axel Burkhardt ist für mich kein Vorbild mehr. Seine Hintergründe hinter den Hintergründen sind teilweise berechtigt. Doch ICH denke lieber selbst und bilde mir eine Meinung.

    Was die Landwirtschaft anbelangt gehe ich konform mit Marcus. Nur das, was aus Liebe erzeugt wird, wird unsere Schwingung erhöhen. DEMETER hin oder her, ich lehne es einfach ab und habe mich der Solidarischen Landwirtschaft in Worms angeschlossen. (SoLaWi). Diese Gemeinschaft geht einen alternativen Weg, wie es unsere Altvorderen noch kannten. Dies wird mit der “Neuen Technik” kombiniert. Unser “Bauer” hat noch Pferde und sich dazu entsprechende Geräte gekauft.

    Wer einmal selbst Kartoffeln setzte, und später nach dem vorangehendem Pferd und einer Kartoffelschleuder die Erdknollen auflas, der wird ein anderes Denken und Handeln im Umgang mit Lebensmitteln bekommen. Nicht nur Kartoffeln auch andere selbst angebaute und geerntete Lebensmittel haben eine andere Qualität die mit chemisch-physikalischen-Analysemethoden nicht erfasst werden können. Die Mineralzusammensetzung kann chemisch analysiert werden, die “Lebensenergie” wohl kaum. Daher sind die “Hamburger” aus dem “Schnell-Restaurant” auch chemisch einwandfrei, doch ohne “Lebensinhalt”. Seitdem ich bei SoLaWi bin, habe ich den Fleischgenuss fast vollständig aufgegeben.

    Was den Mond betrifft, hat vieles auch seine Bedeutung, das wusste auch schon Viktor Schauberger der weitestgehend unbekannt blieb mit seinen erfolgreichen landwirtschaftlichen Methoden die von der Agrarindustrie unterdrückt wurden. Er wies nach, das auch ohne “Kunstdünger” die Ernteerträge um bis zu 30% gesteigert wurden bei Einsatz von Kupferwerkzeugen (Bronze) und Beachtung der Himmelsrichtung. “Ihr bewegt falsch” war sein Motto. Der Versuch wurde abgebrochen, da er sich nicht durch den Vertreter der Chemieindustrie korrumpieren ließ. So wurde es dann massiv unterdrückt, wie auch der “Urzeit-Code” in Vergessenheit geriet. Das Hochspannungsfeld kann mit jedem Luftinonisator erzeugt werden und für den Samen-Einsatz im eigenen Garten reicht es immer.

    Wissen ist Macht? – Sicher, wer Wissen hat muss sorgfältig damit umgehen damit kein Machtmissbrauch daraus erwächst.

    Ich lehne JEDE ART von Manipulation ab – gleich, wer es sagt. Das gelingt immer besser weil ich versuche auf meine innere Stimme zu hören.

  • Visionär:

    Aufgrund von einzelnen Schriftstücken oder Aussagen Rudolf Steiner in die “negative” Ecke zu stellen, geht mir ehrlich gesagt schon etwas weit…

    Selbstverständlich war Rudolf Steiner auch ein Suchender, der kennenlernen und auch wieder aussortieren musste. Daher wahrscheinlich auch die temporäre Nähe zur Theosophie, deren Begründerin Helena Blavatski eindeutig eine “Dunkle” war. Dies bedeutet m.M. nach jedoch nicht, dass die gesamte theosophische Lehre falsch und manipulativ ist, nein, möglicherweise finden sich darin gleich viele (oder gleich wenige 😉 Wahrheiten wie in der Bibel auch, die ja von den Satanisten in ihren Grundsätzen ebenfalls komplett verfälscht und manipuliert worden ist.

    Rudolf Steiner ist für mich nicht einfach ein “Nachläufer” irgend einer schrägen Lehre, sondern er versuchte mit seiner Anthropsophie eine Art Geisteswissenschaften zu erschaffen, die eben NICHT auf irgend welchen Lehren, sondern auf der tatsächlichen, geistigen “Architektur” des allumfassenden Seins, beruht.

    Ich würde ebenfalls Jakob Lorber zum einem Bruder im Geiste von Rudolf Steiner zählen, ebenso Armin Risi, der ein unglaubliches Wissen von geistigen Gesetzmässigkeiten aus verschiedenen Lehren, genauso wie aus den angesprochenen Geisteswissenschaften er- und verarbeitet hat. Da steckt m.M. nach viel “Wahrheit” drin…

  • Denise:

    Also der Bulgur von Demeter ist auch total sch*****, Matsch! Lieber den türkischen.

  • sonnenblume:

    Auch R. Steiner gehörte übrigens zu den Freimaurern, d.h. auch
    er bekannte sich also zu dessen Zielsetzung, nämlich die
    Erlangung der Weltherrschaft.

    Hier sein “Status”, den er in diesem Geheimorden innehatte:

    Ernennung Rudolf Steiners zum Generalgroßmeister des Ägyptischen Ritus von Misrairn in Deutschland

    http://fvn-rs.net/index.php?option=com_content&view=article&id=2434:edikt-des-souveraenen-general-grossmeisters-der-vereinigten-riten-der-schottischen-memphis-und-misraim-freimaurerei-33d-95d-in-und-fuer-deutschland&catid=153:ga-265-zur-geschichte-und-aus-den-inhalten-&Itemid=4

    Damit ist auch klar, unter welchen Deckmantel seine “Anthroposophie” stand und wessen Wirkung diese auf die
    “Gläubigen” erzielen sollte: nämlich Entzug von Lebensenergie
    zur Nährung für die Archonten, die ja “hinter” den Freimaurern
    stehen.
    M.E. eine der hinterhältigsten und raffiniertesten Fallen
    die ich kenne.

  • Alex:

    Hallo Maggie und Alle,

    “da habe ich mich vom Einfluss des Mondes abgesagt und war frei davon”.

    Endlich, wieso ist es mir nicht selber eingefallen? Das habe ich jetzt auch gemacht. Erinnerst Du dich, dass ich dir öfter mal geschrieben habe, dass der Mond mich irgendwie immer kreativer macht? Das mit dem Schlafen hatte ich auch.

    Danke!

  • sonnenblume:

    Ja, Anthroposophische Ver-Steiner-ung gefällt mir besser.

  • Frances:

    Was ich ebenfalls sehr beunruhigend finde ist, dass Der anthroposophische Schulungsweg unmittelbar auf dem Rosenkreuzer-Schulungsweg aufbaut. Laut Oliver janich war Steiner auch Mitglied in einem rosenkreuzer Orden.

    Das Steiner auch Mitglied eines Freimaurer Ordens ist, fand ich auch interessant Sonnenblume.

    Herzens Gruß
    Frances

  • Kastanienbaum:

    BirgitM:
    10.10.2019 um 15:51 Uhr – WELEDA-Produkte

    Einverstanden!
    Auch heute sind Weleda-Produkte qualitativ hochstehend.
    Sie zu verteufeln, ist nicht der richtige Ansatz.
    Es gibt keinen Grund dazu, danke für die Neutralität.
    Eigene Salben und Öle – spannend. Werde mich mit etwas mehr Zeit, ist natürlich eine Ausrede ;-), ebenfalls vermehrt damit befassen.
    Wäre auch mal ein Thema für Bewusstseinsreisende.

  • Kastanienbaum:

    Markus:
    10.10.2019 um 09:18 Uhr – Bio-Landwirtschaft

    Freut mich zu lesen, dass du Biolandwirt bist. Wünsche dir zu deinem Wohl und zum Wohl anderer einträgliche Ernten!
    Hatte mich eigentlich gar nicht zu Demeter geäussert. Finde, wenn du keinen Draht dazu hast, ist es nicht dein Ding. Dieser Anbaumethode jedoch etwas andichten wollen, möchte ich nicht. Da vertraue ich auf die Weisheit der Pflanzen selber. Mit Orgon kenne ich mich diesbezüglich nicht aus. Kenne einen bio-dynamischen Gärtner, der für einen Therapiebetrieb, ein Hotel und ein Seminarzentrum anbaut. Von Okkultismus und dergleichen ist dieser Naturbursche weit entfernt.
    Alles Gute!

  • Grid:

    Für mich ist bei Bio-Gemüse Demeter immer die erste Wahl wegen ihrer Qualität und des Geschmacks Seit vielen Jahren schätze ich diese Anbauweise.Biodynamisch gilt als die nachhaltigste Form der Landbewirtschaftung. Sie sorgt dafür, dass die Humusschicht kontinuierlich wächst. Hier in Norddeutschland gibt es viele Demeter-Betriebe und die Menschen, die ich bisher in diesen Betrieben kennengelernt habe sind sehr bodenständig und weit entfernt von Okkultismus. Im Frühjahr kaufe ich vorgezogene Pflanzen für meinen Garten, weil sie eine große Vitalität haben. In der Lüneburger Heide gibt es die Bauck-Höfe, die eine eigene Mühle für glutenfreie Mehle betreiben. Wer eine Glutenunverträglichkeit hat weiß es zu schätzen, dass es diese qualitativ hochwertigen Mehle gibt.
    Das Gleiche gilt für die Anthroposophische Medizin. Wir gingen als Familie jahrelang zu einem anthroposophischen Arzt (Hausarzt). Er war herzlich und hat vielen Kindern bei Neurodermitis geholfen, weil er die Zusammenhänge von Hauterkrankungen und Stoffwechselprozessen kannte. Die Leute kamen mit ihren Kindern von weit her, um sie behandeln zu lassen. Er hat nie in den Unterhaltungen auch nur ein Wort über Anthroposophie oder Steiner fallen lassen.
    Leider ging er irgendwann in den Ruhestand und sein Nachfolger war völlig anders, eben nicht so herzlich, sondern ein echter Steiner-Anhänger mit Botschaften. Mit ihm kamen wir dann überhaupt nicht mehr zurecht.
    Den Begriff “Orgon” kenne ich von Wilhelm Reich. Es ist das Gleiche wie Chi, Prana, Akasha, Prima Materia, Odem, Äther, Bio-Photon, Kosmische Energie, Lebensenergie oder Null-Punkt-Energie, halt nur eine andere Bezeichnung.

    Ach ja, was ich beinahe noch vergessen hätte: Die Demeter-Bauern sind die einzigen ihrer Art, die ihre Kühne nicht enthornen, weil die Hörner eine wichtige Funktion haben. Das kann man u.a. daran erkennen, dass die Hörner spürbar warm und wärmer werden, wenn eine Kuh kräftig und behaglich wiederkäut. Wer mehr darüber wissen will, kann hier nachlesen:
    https://www.zeitenschrift.com/artikel/die-kuh-ohne-hoerner

  • Maggie:

    Der Beitrag bekam einen neuen Titel und wurde heute auch stark erweitert, damit ein besseres Gesamtbild entsteht.

    Dank an Margarete für ihr Engagement!

  • Kastanienbaum:

    Grid:
    11.10.2019 um 11:30 Uhr – Orgon

    Ich mag deinen Kommentar, Grid.

    Kuhhörner: Zum Glück gibt es bei uns auch ‘gewöhnliche’ Landwirte ohne erwähnten Hintergrund, welche sich für den Erhalt der Kuhhörner einsetzen.

    Orgon: Den Begriff kenne ich. Weisst du vielleicht oder weiss @ Markus darüber Bescheid, wie Orgon im Rahmen der Demeter-Bewirtschaftung eingesetzt wird? Markus hatte das Thema am 10.10. um 09:18 eingebracht. Würde mich interessieren.

    Schönes Wochenende!

  • Markus:

    Hallo zusammen,
    Hallo Grid,
    ich weiß, es wird im Bereich Demeter, bio-dynamische Landwirtschaft sehr viel getan, was zumindest nach aussen hin einen wahnsinnig guten Eindruck hinterlässt. Ich bin gerade selbst dabei, die Schäden meiner Vorgängergeneration(en) wieder gut zu machen und die Bodengesundheit wiederherzustellen. Aber dennoch bleibt in mir irgend ein unwohles gefühl seit ich gelesen hab das zB. Steiner die Finger in Freimaurerkreisen und auch in der Landwirtschaft hat…
    Das Gefühl das trotz allem guten Bild der Biodynamischen Landwirtschaft nach aussen hin, sich nicht doch irgend etwas dunkles ganz gut versteckt hat… Das die Landwirte od die danach praktizierenden es von Herzen gut meinem mit Mensch, Tier, Natur, davon gehe ich aus weil es mir ganz genauso geht und ich immer mehr zum Naturburschen werde,.. aber dollte es sich dennoch irgendwas fieses versteckt haben kann es ja sein das es niemand merkt… mein Gefühl sagt mir jedenfalls das in dem Bereich viele Halbwahrheiten versteckt sind… näher komm ich leider noch nicht drauf.. vlt kann mich hier jemand unterstützen? ! Sollte hier was faul sein so würde es natürlich alle irgendwo erwischen die “ausbrechen” und was gutes tun wollen, egal ob sich gut ernähren oder Natur reparieren… die vlt mit irgendwas fiesem dennoch irgendwie festgehalten werden in ihre volle Kraft zu kommem… ?!??

  • Erleuchteter:

    @Grid:
    11.10.2019 um 11:30 Uhr

    Ach ja, was ich beinahe noch vergessen hätte: Die Demeter-Bauern sind die einzigen ihrer Art, die ihre Kühne nicht enthornen,../

    Hallo zusammen,
    Das ist so nicht richtig. In der Schweiz gibt es sehr viele “normale” Bauern die Kühe auch nicht Enthornen… Dies nur um irgendwelchen falschen Gerüchten entgegen zu wirken.

    Des weiteren blicke auch ich auf 12 Jahre Steinerschule zurück und auch hier muss ich stark relativieren. Ich habe die Lehre nie verinnerlicht und habe weder die Legenden aufgenommen noch lebe ich nach “Steiners” Philosophie. Eine Indoktrination kann nur stattfinden wenn der Geist sich indoktrinieren lässt!

    Das gilt für alle Lebensbereich und Themen speziell für jenen die behaupten das unser “System” Menschen indoktriniert. Dies kann meiner Erfahrung nach nur stattfinden wenn der Mensch selbst leer, unentschlossen und nicht gefestigt wandelt und sich eben indoktrinieren lässt!

    Gruss
    Erl.

    • Maggie:

      Das ist sicher richtig! Aber es wird halt leider auch dafür gesorgt, dass die meisten Menschen sich in genau diese Richtung entwickeln, um dafür empfänglich zu sein.

  • Margarete:

    Es geht mir vorwiegend um die Wurzeln der Anthropologie durch Steiner und ihre spiritellen Ausläufer, die ich durch einige Kommentare noch ergänzen möchte:

    Steiners Werdegang und Persönlichkeit
    Der kleine Rudolf muss ein sehr einsamer, verschlossener, meist grübelnder Junge gewesen sein. In seiner Autobiografie „Lebensgang“ verliert er über seine zwei jüngeren Geschwister und seine Mutter keine zwei Sätze.
    „Ich war ein Fremder im Dorf, ein Fremdling im Elternhaus. Ich lebte ohne Anteil an dieser Umgebung.“
    Schon früh beziehungsgestört, spaltete er seine Gefühle so weit von sich ab, dass er dem realen Leben gegenüber gleichgültig wurde. Er spielte nicht, sondern zog sich in die Natur zurück. Dort in der Kirche des Dorfes fand er Geborgenheit. „Ich dachte, sann und empfand fortwährend mit jener anderen Welt.“
    Und dann schreibt er: „Wochenlang war meine Seele ganz erfüllt von der Kongruenz von Dreiecken, Vierecken, Vielecken. (…) Dass man seelisch in der Ausbildung rein innerlicher angeschauter Formen leben könne, ohne Eindrücke der äußeren Sinne, das gereichte mir zur höchsten Befriedigung. (…) Rein im Geiste etwas erfassen zu können, das brachte mir ein inneres Glück.“
    Was für ein trauriges und fanatisches Spielen mit gedanklichen Abstraktionen bei einem Jungen, der gerade 10 Jahre alt ist und durchs Dorf strolchen und Abenteuergeschichten lesen sollte. Jeder Mitschüler würde sagen: Ein sehr verkorkstes, krankes Kind! Man darf darin die frühe Grundlegung für sein späteres krankhaftes Wahnsystem erkennen.
    Ihm wird seine Meditationsform, viele Jahre später Erkenntnismethode genannt, „zur unbedingten Lebensnotwendigkeit.“ Mit ihr sieht er Auren um Menschen und ganze Hierarchien von Geistern in höheren Sphären.

  • Margarete:

    „Anthroposophen sehen sich selbst als geistige Elite, an der jede Kritik abperlt. Schließlich offenbaren Kritiker durch ihre Kritik, dass ihnen die geistigen Welten verschlossen bleiben. Und so ist man unfähig zu bemerken, dass der Kaiser gar keine Kleider anhat. (…) Die Anthroposophie ist im Kern eine elitäre, dogmatische, irrationale, esoterische, rassistische, antiaufklärerische Weltanschauung. Wer für eine wirklich freie Gesellschaft eintritt, sollte sich ihr entgegenstellen.“ – Quelle: Anthroposophie. Eine kurze Kritik, Alibri-Verlag, S. 164

  • Grid:

    Hallo Erleuchteter,
    dass ich aus Norddeutschland berichtet habe, ist dir vielleicht entgangen. Hier gibt es leider keine konventionellen Bauern, die nicht enthornen.
    Und selbst bei Bioland und Naturland wird enthornt, habe diesbezüglich mal beim Verband nachgefragt, ist keine Vorschrift, können die Bauern halten wie sie wollen.

    Ja, Kastanienbaum, aus dem Allgäu habe ich gehört und auch selbst gesehen, dass die „normalen“ Bauern auch weniger enthornen und das kritischer sehen.
    Welche Rolle „Orgon“ bei der Demeter-Anbauweise spielt weiß ich nicht, habe es in diesem Zusammenhang zum ersten Mal von Markus gelesen. Vielleicht mag er etwas dazu sagen.

    Lieber Markus, falls sich etwas Dunkles hinter der biodynamischen Landwirtschaft verbirgt, so wird es sicher ans Licht kommen. Ich kann jedenfalls bisher aufgrund meiner guten Erfahrungen nichts erkennen, werde aber wachsam bleiben.

    Liebe Margarete, du bist hier tief in das Thema „Steiner“ eingestiegen. Alle Achtung für die Mühe! Es ist nicht so einfach, dieses Thema in Kürze zusammenzufassen. Vor vielen Jahren hatte ich viel Zeit und konnte fast alle Steiner-Bücher lesen. Weniges ist hängengeblieben, weil es nicht meine Gedankenwelt ist.
    Ich hätte sehr viel kritisches anzumerken, wüsste aber gar nicht, wo ich anfangen sollte. Vieles kann man von den fanatischen Steiner-Leuten herleiten, die ich zur Genüge kennengelernt habe.
    Die kritische Schrift, die du hier zitierst, spitzt die Sache sehr zu. Mich würde die Begründung für diese Kritik interessieren.
    Ich hoffe nur, dass nicht alles, was von Steiner kommt, jetzt auf dem Abfallhaufen der Esoterik landet.

  • Kastanienbaum:

    Markus:
    11.10.2019 um 13:26 Uhr – …ob sich nicht doch irgend etwas Dunkles ganz gut versteckt hat im Bereich Demeter

    Aktuell ist das Einteilen in hell und dunkel sowieso total in Mode, ohne etwas wirklich zu spüren oder nur vermeintlich, einfach aus reiner Meinung oder Laune heraus (was ich dir gar nicht unterstelle, nein!). Es ist eine Unsitte geworden, ausser jemand verfügt wirklich über diese Gabe, aber dann ist sie klar und genau und zuverlässig.

    Wenn du nicht sagst, Markus, was du befürchtest, kommt man da nicht weiter. Deshalb hatte ich oben gefragt, was denn mit dem Orgon gemacht werde. Um konkrete Antworten zu erhalten, muss man konkrete Fragen stellen.

    Wo genau soll sich denn dieses Dunkle verstecken?
    In den Substraten, im Obst, im Gemüse, im Boden?

    Und was heisst für dich “dunkel”: satanisch, manipulativ, niederschwingend, in die falsche Richtung lenkend, in eine Falle lockend, den Körper schädigend oder die Seele oder den Geist/ die Lebenskraft in uns?
    Was bewirkt es (Demeter) bei dir oder bei anderen, die du kennst?

    Etwas z.B. bei zunehmendem Mond zu säen oder abnehmendem kann noch nichts Dunkles sein, auch wenn der Mond fake sein sollte. Was würde es in diesem Fall die Pflanzen kümmern, der Zeitpunkt wäre ihnen dann egal…

    Könnte dir aufzählen, was ich im Zusammenhang mit Anthroposophie als dunkel empfinde, Demeter- und Weleda-Produkte gehören nicht dazu.

    Auch ich habe Fragen, v.a. Steiner selbst betreffend, die ich gerne mit jemandem besprechen möchte, der/ die Sinne aktiviert hat, welche über das übliche Sensorium hinaus gehen. Es müsste jemand sein, der/ die sich nicht nur in Mutmassungen bewegt, weil’s nichts bringt, ausser noch mehr Unsicherheiten. Insofern verstehe ich deine Frage sehr gut.

  • Valérie:

    Liebe Margarete, aber genau mit dieser Beschreibung eines besonderen Kindes, das eben auch noch in der Schulzeit und darüber hinaus die anderen Sphären wahrnam, gehen doch sämtliche spirituellen Leutchen heutzutage hausieren : “ach, ich war/bin ja so anders – ich passe nicht hier her, fühle mich ewig fremd – ich bin von einem anderen Stern” usw. usf. – welchen Vorwurf machen wir Steiner damit? er wird eben ausgegrenzt, grenzt sich selber aus, wie es besonderen Menschen eben so ergeht – oder? dann könnte ich z.B. als Musikantin bei Bach nachforschen, der auch schon als Kind anders war, ober er nicht außerirdische Durchgaben hatte und dadurch eigentlich nicht zurechnungsfähig o.ä.? in einem anderen Kommentar las ich von der großen Kälte, die der erwachsene Steiner ausstrahlte – werden dadurch seine Botschaften entlarvt? sind sie dann nicht richtig? wir müssen rauskriegen, was genau an seiner Wissenschaft falsch sein könnte, wenn z.B. Maggie immer NEIN testet (Axel Burkart) – das ist nicht leicht, dann müßten wir in Kosmos/Erdgeschichte und Philosophie absolut sattelfest sein … LGV

  • Margarete:

    Liebe Valérie, es geht mir nicht darum Steiner mit der Kindheitsbeschreibung auszugrenzen oder ihm etwas vorzuwerfen, es ist ein persönliches Merkmal, ein Charakterzug, der seinen Lebenslauf ergänzen möge. Wie man es interpretierst, liegt am Lesenden selber.

    Die große Kälte die Menschen bei Steiner empfunden haben wollen, ging von anderer Stelle aus, darüber werde ich noch schreiben. Übrigens empfanden das nicht alle so, er war bei Frauen sehr beliebt, so wurde berichtet.

  • Lamech:

    Dringende Empfehlung zum Studium von Rudolf Steiners Werdegang:

    Johann S. Mohr, Der Meister und sein Mythos, Spiegelbilder zu Leben, Werk und Persönlichkeit Rudolf Steiners, 1. Auflage 2007

    ISBN 84-96127-24-9

  • Meister Eckhart:
    “Das dem Menschen zubestimmte Wirken ist:
    Lieben und Erkennen.”

    Wer sich in seinen Heilslehren
    um ein deutliches Bekenntnis zur Herzkraft
    (als Quelle von Klarheit und Wahrheit)drückt,
    ist hoffnungslos verbogen
    und verhängnisvoll verstrickt.

  • Markus:

    lieber Kastanienbaum,
    mit “dunkel” hatte ich es als verallgemeinerung bezeichnet. ob überhaupt und was genau dahinterstecken könnte weiß ich leider nicht, aber alles anschaulich gute sollte dennoch hinterfragt werden, (ähnlich kontrollierte Oppositionen,.. ) Leider ist bei den Bio Verbänden wie Bioland der Profit das oberste Ziel. Dies wurde mir von einem Betufskollege der sich dort als Berater bewerben wollte bestätigt. Es sind in der Landwirtschaft, vorrangig bei Demeter viele feinstoffliche Präparate unterwegs. Diese werden meist mittels OrgonAkkumulator nach Wilh.Reich aufgeladen oder mit der sogenannten Kopierstation ( orgon.de ) informiert. Firma Plocher zb bietet hier eine große Produktpallete an. Da hier die sogenannte Nullpunkt Energie angezapft wird, wäre es für gewisse Dunkelkräfte doch eine ideale Möglichkeit da was (zb manipulatives )einzuschleusen…. Ich weiß ich hab an mir selbst auch noch viel zu tun um von Mutmaßungen und unsicheren Gefühlen/Wahrnehmungen weg und hin zur wahrhaftigen Wahrheit zu gelangen… aber zur Zeit komm ich kaum aus der Antriebslosigkeit heraus… Tut mir leid für die leichte Abwanderung des ursprünglichen Beitrages…

  • alexander48:

    Ich glaube schon, dass es absolut wichtig ist, die Vielfalt aufrecht zu erhalten. Alle Protagonisten stellen nur Details im Leben eines jeden dar. Die innere Stimme entscheidet dann schon,was man von diesen Darstellern brauchen kann. Man muss diese Stimme nur vernehmen, da sie sehr leise ist und verstummt, wenn man sich von ihr abwendet. Steiner ist nur einer von tausenden, von dem ich persönlich mitnehme, dass man sich von Nachtschattenfrüchten und Hülsenfrüchten fernhalten sollte und dass eine naturgemäße Landwirtschaft heute fast soviele, aber qualitativ bessere Erträge bringt. Er stellt nur einen winzigen Aspekt in der Geschichte der Menschheit dar. Mehr nicht. Als junger Mensch dachte auch ich anders, ganz klar. Also, lasst uns doch uns uns selbst erstmal Vorbild sein. Der Rest findet sich.

  • Kastanienbaum:

    Habe lange nach ‘Orgon’ in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft gesucht und bisher nichts gefunden.

    Umfassende Infos zum Thema inkl. Imkerei:
    Was ist Demeter? https://demeter.ch/

    Anbau-Richtlinien
    https://demeter.ch/wp-content/uploads/2019/05/Anbaurichtlinie_2019_05_d_definitiv.pdf

    Demeter etymologisch https://de.wikipedia.org/wiki/Demeter

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Liebe Wahrheitssucher

und
BEWUSSTSEINS-REISENDE!
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Ich wünsche eine gute erkenntnisreiche und von Erfolg gekrönte Bewusstseinsreise und freue mich über eure Erfahrungen auf dem Weg zum Ziel!
.
Falls du einen guten Beitrag zu den Themen hast oder wichtige aktuelle Infos, dann lass es mich wissen! Alle Leser werden dafür dankbar sein!
.
Maggie Dörr

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