Erkenne deine SEELE

.

Gastbeitrag von Sally Sunrise

 

Was bedeutet Seele ?

Das Thema Seele war in früheren Tagen allein der Kirche vorbehalten, die sich als ihre Hüterin und Wächterin auch heute noch betrachtet. Allerdings ist die Betrachtungsweise der Kirche wohl eine andere als unsere und vor allem eine doppeldeutige.

Sigmund Freud ( 1856 – 1939 ) war der erste berühmte Seelenforscher. Er stieß die Tür zu neuen Erkenntnissen auf über das Wesen der Seele auf und war der Wegbereiter der modernen Psychologie. Seine Sichtweise ist die eines Arztes und kann nicht so leicht von Jedermann nachvollzogen werden.

In anderen Kulturen sieht das anders aus.

Der Amerikaner Max F. Long ( 1890- 1971 ) hielt sich über längere Jahre auf den Hawaiianischen Inseln auf und konnte dort das Vertrauen eines dort lebenden Schamanen gewinnen. So konnte er die Lehren der ansässigen Kahunas erlernen, was eigentlich ein großes Geheimnis der Eingeborenen war. Es war ihre Weltanschauung. Seine Bücher waren lange Zeit nur noch antiquarisch zu erhalten, sind aber jetzt wieder im Handel.

Uns sind die Hunas, wie man sie heute nur noch nennt, bekannt durch das Barfußlaufen über heiße Vulkanasche oder Lava und durch das Ho‘ oponopono. Ab 1936 begann er über diese Lehren zu schreiben und gründete 1945 Huna Fellowship. Seine Lehren wurden von der New Age Bewegung aufgegriffen, und sie sind in der ganzen Welt verbreitet.

Interessant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass sowohl Freud als auch die Hunas die Seele des Menschen dreigeteilt sehen.

Wir bestehen demnach aus drei geistigen zusammenhängenden Wesen, dem mittleren Selbst, dem unteren Selbst und dem höheren Selbst.

Die Psychologie kennt diese Begriffe als das ICH, das Über – ICH und das Es (das Unbewusste).

Das Über-ICH oder das Höhere Selbst ist dann gleichzusetzen mit der Seele.

Wesentlich im Glauben der Hunalehre ist, dass die Verbindung der drei Selbste zu einer Einheit die Verbindung zur Urquelle allen Seins schaffen kann, denn unser Hohes Selbst ist unser spiritueller Anteil. Sind wir mit unserer Seele verbunden, sind wir auch mit der Quelle verbunden. Und das ist völlig korrekt.

Das mittlere Selbst ist der Begriff für den Menschen. Natürlich gehört der Körper in der Hauptsache dazu, der unser Vehikel  hier in der Materie ist. Da der Mensch über ein Gehirn verfügt, gehört auch der Verstand zum Menschen. Verstand und Mensch sind materiell und somit sterblich! Das ist vor allem wichtig zu wissen für alle die, die das Können ihres Verstandes überbewerten.

Das Hohe Selbst ist ein großes Lichtwesen von höchster Weisheit und Liebe. Es ist unser Führer und Beschützer, aber nicht unser Schutzengel (den es aber auch gibt, er wird vielfach auch Helfer genannt). Die Hunas allerdings und viele andere glauben das schon.

Die Seele ist ein Geistwesen und unsterblich.
Sie kann uns beeinflussen und achtet darauf, dass wir uns auf unserem Lebensweg nicht verirren. Das Hohe Selbst ist sehr interessiert an einem bewussten Austausch mit seinem Menschen, der das Führen wesentlich erleichtert auf der einen Seite, aber auch die Einsicht und das Verständnis auf der anderen Seite. Deshalb ist die Seele auch bereit seinem Menschen seinen Namen bekannt zu geben oder klärende Gespräche zu führen, denn mit ihr kann man sogar sprechen. Ein hohes Maß an Integrität, Verbundenheit und ein starker Wunsch nach diesem Austausch sind dafür notwendig.

Dieses hohe Lichtwesen ist vollkommen rein und unschuldig, denn es ist direkt mit der Quelle allen Seins verbunden und hat damit direkten Zugriff auf die Energien/ Kräfte des Kosmos. Das erklärt, wie Heiler heilen, sie tun es, indem sie für diesen speziellen Moment mit ihrem Hohen Selbst ganz verschmelzen.

Diese vollkommene Verbindung zur Quelle haben auch Neugeborene, allerdings ständig, denn deren Fontanelle ist in den ersten Wochen noch geöffnet. Fontana heißt Quelle und Fontanelle ist die kleine Quelle.

Um eine Vorstellung vom Hohen Selbst zu bekommen, verbreitete man ein Bild, bei dem das Hohe Selbst wie eine Gestalt über dem Menschen schwebt. Es gab dann andere Strömungen, die sich von der New Age Bewegung absetzten, die diese Darstellung noch einmal veränderten, weil sie den Fehler erkannten. Sie sahen jetzt das Selbst im Herzen des Menschen verankert und nannten es dann das Göttliche Selbst.

Das Unterbewusstsein ist eigentlich ein Speicher. Hier werden alle Emotionen gespeichert, die der Mensch hat und auch alle visuellen und akustischen Eindrücke. Es ist auch eine Art Gedächtnis. Hier ist der Fundus, aus dem das Göttliche Selbst schöpft, wenn es über Träume seinem Menschen eine Botschaft zukommen lassen will, oder über Visionen, was ja auch möglich ist. Die ganze Bilderwelt eines Menschen ist hier.

 

Seelenabspaltung durch Traumatischen Schock

Und noch eine Besonderheit: Wenn durch besonders heftige, große Gemütswallungen ein Schock entsteht, kann es passieren, dass im Körper des Menschen, wie durch Blitzeinschlag, die Ordnung der Verbindung des Menschen mit seinem Göttlichen Selbst kurzzeitig gestört wird, so dass Seelenteile vom Göttlichen Selbst sich abtrennen und dann ins Unterbewusstsein rutschen. Es handelt sich dann um Seelenteile, die zu diesem speziellen, den Schock auslösenden Thema gehören, z. B. Thema Unterdrückung.

Das kann aber durch eine therapeutische Behandlung oder durch Selbstbehandlung in Meditation wieder in die Ordnung gebracht werden.

Weil hier die angstbesetzten Themen gespeichert sind, ist das Unterbewusste für viele Menschen ein Ort von großem Unbehagen. Wer aber alles bereinigt hat, quasi seinen „Keller aufgeräumt hat“, kann hier wie aus einer Bibliothek seine Informationen abrufen.

Hier soll auch der Sitz des Gewissens sein.

Die Hunas geben mit der Lehre ihres Ho’oponopono einen Leitfaden an die Hand, wie man abgespaltene Seelenanteile durch Verzeihen wieder integrieren kann. Der Mensch wird so wieder ganz. Das ist obendrein sehr sozial integrativ, weil es in vielen Fällen zwei in Streit lebenden Menschen zu Frieden verhilft.

Freier Wille und Seele

Ein Mensch, der hier in unserer Erdebene lebt, also in der Dualität, hat auf jeden Fall einen freien Willen und kann diesen sogar gegen sein Göttliches Selbst einsetzen. Der Lebensplan wird dann verlassen. Das kann ein Einzelfall sein und ist korrigierbar. Es gibt allerdings auch eine dauernde Abwendung vom Lebensplan und damit von seiner Seele und damit von der Quelle. Wenn dies mit voller Absicht und vollem Bewusstsein geschieht, dann ist das der schlimmste Fall, der eintreten kann, denn die reine Seele ist nicht mehr in der Lage dem Menschen in den dunklen, lichtlosen Bereich zu folgen. Es entspricht nicht ihrer Natur. Der Dunkelbereich, der sich abgetrennt hat vom Licht, hat auch keine Verbindung mehr zur Energieversorgung aus der Quelle, weil die Seele ja abgestoßen wurden. Wenn solche Dunkelwesen überleben wollen, müssen sie Energie beim Menschen rauben, was sie jetzt in dieser Zeit auch reichlich tun.

Was mit der Seele passiert, die ihren Menschen verloren hat, kann man nicht mit Bestimmtheit sagen. Eine eventuelle Wiedergeburt eines Menschen, der zur dunklen Seite übergewechselt ist, wird von den Mächten dieser Seite gesteuert, die sicher ihre eigene Hierarchie haben. Er wird dann für sie tätig sein.

Soweit der theoretische Teil. Die Lehre von der Seele ist eine Lehre für die Menschen, die ihr Leben gestalten und dabei gewissen Problemen ausgesetzt sind. Praxisbezogen sieht es so aus, dass es mitunter glückliche Fügungen gibt, die dann ein Zeichen setzen für die Menschen, deren Verstand gerne Informationen aufnimmt , aber deren Herz sich auch außerordentlich freut, wenn die Seele ihrerseits ihre Verbundenheit durch besondere Vorkommnisse zeigt.

Ich möchte hier das Beispiel einer guten Freundin einbringen, deren Seele sich ihr in einer Meditation gezeigt hat. Hier ihre Beschreibung:


„Da saß sie am Rande eines mehrstöckigen Springbrunnens, dessen Wasser leise in ein Becken plätscherten. So viel Schönheit verschlug mir die Sprache. Ihre Gestalt war groß und sehr schmal und von einer außerordentlichen Eleganz. Wenn sie sich bewegte und mit der Hand in einer anmutigen Bewegung Wasser schöpfte, konnte ich ihr ganz hellblondes bis zur Taille reichendes Haar bewundern, das in großen schwungvollen Locken wie ein Wasserfall herab wallte. Sie strahlte Vollkommenheit aus. Ihre Haut war ganz hell, fast weiß und mutete ein wenig durchscheinend an. Sie trug ein weißes Sommerkleid, das ärmellos war und die makellosen schmalen Arme freigab. Am Hals war das Kleid bequem ausgeschnitten. Bis zur Taille lag das Kleid eng an, der Rock war weit geschnitten und reichte bis zu den Knien, die sichtbar waren. Die Beine waren wie die Arme lang und schmal und wohlgeformt, ebenso wie die Füße, denn sie trug keine Schuhe. Ganz schmal war auch ihr Gesicht, wunderschön, und ihre Augen strahlten in einem unfassbaren Blau. Wir sprachen kein Wort, aber verständigten uns auf einer anderen Ebene und so wusste ich ganz schnell, dass sie meine Seele ist. Dieses Bild hat sich mir eingebrannt. Wenn ich Malerin wäre, könnte ich sie malen!“

Wenn man das liest, dann kann man verstehen, wenn die Hunas ihre Seele für einen Engel halten.

Ich hatte ein Erlebnis mit der Seele eines anderen Menschen, das mich sehr stark berührt hatte:

Vor einigen Jahren war ich einmal bei einer Heilerin hier in unserer Nähe zwecks Beratung. Nach einem Gespräch sagte sie zu mir: „So, und jetzt gehen wir mal nachsehen, ob du überhaupt gerade bist!“ Wir gingen in ein Gästezimmer, wo ein großer alter Schrank mit verspiegelten Türen stand. Sie untersuchte meine Wirbelsäule und zeigte mir im Spiegel, dass ich nicht ganz gerade bin. Wieder zurück in ihrem Zimmer nahm ich dort auf der Liege Platz. Sie machte es mir bequem und nahm selbst auf einem Hocker in meiner Nähe Platz. Für die Geraderichtung hatte sie ein Gebet von einer Freundin bekommen, das sie 3x lesen wollte. Ich lag ganz entspannt da, und sie nahm das Blatt Papier, stützte die Ellenbogen auf ihre Knie und fing an dieses Gebet zu lesen, in dem es darum ging, dass man seinen Vorfahren bis zum Beginn der Zeit die Ehre gibt, dass man um Verzeihung bittet, für alles, was man anderen angetan hat, dass man anderen verzeiht und dass man sich entschieden hat nur noch seine eigene Last zu tragen. Mittendrin musste ich auf einmal die Augen öffnen und sie anschauen, wie sie da hockte mit dem Papier in der Hand. Plötzlich kam eine weiße Wolke von oben auf sie herab, legte sich um sie und nahm genau ihre Konturen an, wie sie sich nach vorne gebeugt auf ihren Knien abstützte, allerdings war die Wolke etwas größer. Die Heilerin war in dem Moment unsichtbar. Ich dachte nur:“Jetzt ist es passiert!“ 

Nachher wieder beim Spiegel stellten wir eine tadellos gerade Wirbelsäule fest.

Ich erzählte ihr, was ich gesehen hatte, sie war ganz überrascht und auch sehr nachdenklich, sie schaute mir in die Augen und glaubte mir. Das war keine Vision, das habe ich mit meinen physischen Augen gesehen! Nach diesem Erlebnis, das für mich wie etwas Heiliges ist, machte ich mir natürlich jede Menge Gedanken über das Göttliche Selbst.

Für diejenigen, die es mit Bildern nicht so haben eine Erläuterung, so wie ich die Angelegenheit verstanden habe, denn ich empfand das schon als eine Botschaft für mich und auch die Heilerin:

Die weiße Wolke bedeutet, dass etwas aus der Geistigen Welt kommt. Es kommt um das zu vollziehen, worum die Heilerin gebeten hatte: Die Ehrerweisung an die Ahnen, das gegenseitige Verzeihen und das Abwerfen von fremder Last. Das Ergebnis: ein gerader Rücken. Das Göttliche Selbst kommt herbei, um das wahr zu machen. Größer ist es deshalb, weil es die Kraft von der Quelle mitbringt, die nötig ist für das Heilungsgeschehen, ohne diese Kraft wäre die Heilerin nicht das, was sie ist. Die Seele könnte man als die Verwalterin dieser Kraft bezeichnen. Bruno Gröning, der tausende von Menschen geheilt hatte in den 50er Jahren, vor allem viele, viele Kriegskrüppel, hat immer gesagt: „Danket nicht mir, sondern Gott, ich bin es nicht, der euch geheilt hat.“ Damals hat man so gesprochen.

Die Heilerin war deshalb nicht mehr sichtbar, weil sie in dem Moment ganz in ihrem Göttlichen Selbst aufgegangen war, beide waren verschmolzen.

Dieser Heilvorgang ist dem des Ho’oponopono ähnlich und zeigt, dass es einfach Grundwahrheiten gibt, die so sind, wie sie sind.

.

Ich bekam auch ein schönes Bild und dadurch sehr viel klare Sicht auf das Wesentliche. Bilder sind die Sprache der Seele und bekanntlich sprechen sie mehr als 1000 Worte!
Ich sah eine Vase und sofort wurde mir klar, dass die Seele ein Gefäß ist für Leben und Geist, wodurch Individualität/ Persönlichkeit entsteht. Jedes Gefäß ist einmalig, absolut rein und ewig. Die Seele ist ihrerseits berechtigt Leben zu schaffen, was sie auch tut, wenn sie einen Menschen auf die Reise schickt. Diese Reise findet allerdings in der Materie statt, wo sie an die Gesetze jener gebunden ist. Dieses Leben ist ebenfalls einmalig, dem Kampf in der Dualität ausgesetzt und nicht ewig, sondern kehrt am Ende in den meisten Fällen zum Ausgangspunkt zurück. Ein solcher Vorgang kann beliebig wiederholt werden. Der Mensch ist ein Ausdruck dieses Gefäßes Seele aber nicht es selbst. Die Seele selbst kann nicht kopiert werden, denn Leben kommt von Leben! Es können aber Aspekte kopiert werden.

 

 

Was ist eine Seelenfamilie?

Für ein Göttliches Selbst ist es schon eine hohe Herausforderung, wenn es aus dem Lichtbereich in diese Welt inkarniert. Aber es wird nicht alleine sein, denn alle seine Intentionen und Vorhaben werden vorher mit anderen Lichtwesen genauestens geplant, abgesprochen und abgewogen.

Gemeinsam gehen sie dann auf die Reise. Diese Gesellschaft ist dann durchaus gemischt, da sind jüngere ( unerfahrene) und ältere ( erfahrene, weise) Lichtwesen, die das Abenteuer Leben auf der Erde gemeinsam meistern wollen. Sie bilden zusammen eine Art Arbeitskreis. Um das Risiko hier unten zu reduzieren, werden auch noch Lichtwesen eingeladen, die von anderen, höher entwickelten Planeten kommen. Aber auch diese kommen nicht einzeln, sondern ebenfalls mit mehreren, aus den gleichen Gründen wie man leicht verstehen kann. Es sind aber nicht so viele. Man kennt sie als die Starborn oder wie man früher sagte, die Sterngeborenen.

Diese Vernetzung ist enorm wichtig, weil sie Stabilität in diesen Arbeitskreis bringt! Unterstützt wir das ganze nun auch noch durch die Haustiere, die ebenfalls bestimmten Personen zugeordnet diese Weltbühne betreten. Man kennt das, es gibt Tiere, zu denen hat man einen ungewöhnlich guten Draht, man versteht sich ohne Sprache und ist ein Herz und eine Seele.

Mir ist das z. B. passiert mit meinem ersten Fohlen, das ich groß gezogen hatte. Irgendwann bekam ich Nachricht darüber, dass es die Stute war, mit der ich auf Atlantis lebte und am Ende verbrannte, als es unterging. Es gab dazu Visionen und am Ende noch ein Gedicht.

.

Havannah

Meine Schöne aus Atlantis – von Atlantis kommst du her,

stolz dein schöner Hals gebogen, Schönheit kommt von innen her.

Ach, du hast geglaubt, du schaffst es, du bist um dein Leben gerannt,

aber da war nichts zu machen, du bist im Inferno verbrannt!

Auch die Frau auf deinem Rücken, hast du sie nicht sehr geliebt?

Konnt‘ dem Unglück nicht entkommen, alles war ein Flammenmeer:

Hast sie tapfer bis zum Ende auf dem heißen Sand getragen –

und ihr wurdet ganz am Ende von den Dünen dort begraben.

.

Seelenfamilien halten zusammen und treffen sich immer wieder, möglicherweise zu anderen Themen und mit anderen Rollenvorgaben, aber immer mit dem festen Willen sein Bestes zu geben und das Beste aus der gegenwärtigen Inkarnation herauszuholen.

Noch offene Fragen

Was passiert beim Sterben?

Forscher, die dieser Frage nachgingen, haben Sterbende mir einer Spezialkamera begleitet. Sie haben in bestimmten Zeitabschnitten die Hand dieses Menschen fotografiert.

Eindeutig konnte man feststellen, dass mit dem fortschreitendem Prozess immer weniger Lichtpunkte auf den Aufnahmen zu sehen waren.

Um das Ganze zu verstehen ist es ratsam den Vorgang aus der Perspektive des Göttlichen Selbst zu sehen. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, den die Seele natürlich weiß, zieht sie die Bewusstseinsanteile, die mit dem Körper verwoben sind, allmählich heraus.

Der Verstand bleibt auf der Erde, das Ich- Gefühl, der Körper, sowie das Körperbewusstsein bleiben auch. Alles, was geistiger Natur ist, geht wieder zurück zum Lichtwesen. Dieses Bewusstsein, das ist das Leben, das ist Energie, das ist Licht und somit Schwingung. Wenn der Mensch in seinem Leben sein Bewusstsein erweitert hat, dann geht eine starke Lichtstrahlung zurück und das Lichtwesen strahlt jetzt noch heller und leuchtender als vorher. Es hat nun die Fesseln des Körpers abgelegt.

Was passiert mit den abgespaltenen Seelenanteilen?

Diese Seelenanteile stammen offenbar von dem Teil der Seele, der mit dem Körper verwoben war und durch den Schock mit einer Art Stromschlag abgetrennt wurde. Er wurde hinauskatapultiert und befindet sich aller Wahrscheinlichkeit nach in einem der feinstofflichen Körper, im Unterbewusstsein. Diese Seelenanteile, die ja Bewusstsein sind, Lichtpunkte, werden von der Seele mitgeführt, aber nicht integriert. Ich konnte sie als farbige Lichtpunkte erkennen.

Sie werden Gegenstand der Überlegungen für die nächste(n) Inkarnation(en) sein, damit sie wieder der Seele zugeführt werden können.

Es ist also durchaus sinnvoll, wenn jemand von einer zerrissenen Seele spricht, denn in diesem Fall sind wohl sehr viele Seelenanteile abgespalten worden. Das bedeutet natürlich viel Arbeit, aber das Göttliche Selbst wird das sicher sinnvoll einteilen.

Zum Schluss kann ich noch feststellen, dass es auch so etwas wie eine Volksseele gibt, es ist eine gemeinsam erzeugte Seelenenergie, die den Willen und das Gesamtgefühl eines Volkes repräsentiert. Diese Energie kann sich schlagartig entladen und vieles mitreißen wie bei der Französischen Revolution ( was allerdings gesteuert war) oder aber kraftvoll entfalten wie hierzulande im Jahre 1989, was da aber aus dem Herzen der Menschen kam und deshalb nicht von außen gesteuert war. Auf die gleiche Weise sollte die Deutsche Seele weiterarbeiten und aus dem Herzen weitere Umwälzungen schaffen. Welche das sind, liegt darin, was sich die Deutschen allgemein vom Herzen her erträumen: FRIEDEN, FREIHEIT, REHABILITIERUNG uvm.

Wer mehr über das wichtige Ho’oponopono erfahren möchte, braucht nur in Maggies Suchmaschine „Reinigung“ eingeben und schon wird er fündig.

Sally Sunrise